CT des Abdomens: Definition, Untersuchung, Risiken

Für gewöhnlich wird ein CT des Bauchraums bzw. Beckenbereichs nach einer Röntgenaufnahme oder einer Ultraschalluntersuchung gemacht, um bestimmte Krankheiten zu diagnostizieren oder eine Therapieform zu bestimmen. Das Anwendungsgebiet ist somit sehr vielseitig.

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Das CT, auch Computertomographie genannt, ermöglicht das detaillierte Sichtbarmachen folgender Strukturen: Verdauungstrakt, Leber, Milz, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Gefäße, Lymphknote, ...

Für gewöhnlich wird diese Art von Untersuchung im Anschluss an ein Blutbild oder eine Röntgenaufnahme durchgeführt, um Anomalien zu erkennen.

Es handelt sich also um ein zusätzliches Werkszeug, welches Unterschiede zwischen gesundem und verändertem Gewebe darstellen kann. Häufig wird diese Untersuchung vor einem chirurgischen Eingriff empfohlen, um diesen zu erleichtern.

Der Ablauf einer Untersuchung

Für ein CT des Bauchraums bzw. Beckenbereichs müssen die Patient:innen zusätzlich ein Kontrastmittel einnehmen. Das muss sowohl am Vorabend als auch am Tag der Untersuchung geschehen.

Vor der Untersuchung muss dann ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt werden, bevor die Patient:innen von einer Pflegekraft gegebenenfalls auch noch intravenös das Kontrastmittel verabreicht bekommen.

Anschließend wird man in das Behandlungszimmer gebracht. Dabei liegt man auf der Liege des CT, welche in die Mitte des Scanners gefahren wird. Über ein Mikrofon bleibt das medizinische Personal mit den Patient:innen in Kontakt und gibt Anweisung, wann sie sich nicht mehr bewegen dürfen und die Luft anhalten sollten. Durchschnittlich dauert die Aufnahme rund fünfzehn Minuten.

CT des Abdomens  Morsa Images@Getty Images

Gesundheitliche Risiken

Die für das CT verwendeten Röntgenstrahlen stellen für den Menschen keine gesundheitlichen Risiken dar. Dennoch besteht durch die Strahlung ein gewisses Krebsrisiko.

Allerdings unterliegt die Durchführung eines CT strengen Sicherheitsvorschriften und es wird wirklich nur dann durchgeführt, wenn der Mehrwert durch die Untersuchungen die Risiken überwiegt.

In seltenen Fällen kann auch durch das Kontrastmittel eine allergische Reaktion hervorgerufen werden, welche jedoch harmlos ist und vom medizinischen Personal schnell behandelt werden kann.

Im Falle einer Schwangerschaft oder wenn eine Frau stillt, wird bei ihr kein CT durchgeführt, da die Strahlen und das Kontrastmittel für das Kind und die Muttermilch schädlich sein können.