Corona-Spritzen mit Kochsalzlösung statt Biontech: Krankenschwester macht fatalen Fehler
Corona-Spritzen mit Kochsalzlösung statt Biontech: Krankenschwester macht fatalen Fehler
Corona-Spritzen mit Kochsalzlösung statt Biontech: Krankenschwester macht fatalen Fehler
Weiterlesen

Corona-Spritzen mit Kochsalzlösung statt Biontech: Krankenschwester macht fatalen Fehler

Von Alma Feliz

Eine Krankenschwester in Friesland befüllt sechs Spritzen statt mit Biontech mit einer Kochsalzlösung. Dabei besteht keine direkte Gefahr für die Patienten, doch die Folgen sind dramatisch.

Die Impfungen gegen das Coronavirus gewinnen auch in Deutschland so langsam an Fahrt. Neben Impfzentren dürfen seit einigen Wochen nun auch endlich Hausärzte mitimpfen.

Wie überall, kann auch bei den Impfungen mal etwas schief laufen. Eine Krankenschwester in Friesland macht allerdings einen schwerwiegenden Fehler und versucht, ihn zu vertuschen.

Kochsalzlösung statt Biontech

Beim Befüllen der Spritzen fällt der Impf-Assistentin wohl ein Fläschchen mit dem Biontech-Impfstoff herunter und zerbricht. Statt diesen Vorfall zu melden, befüllt sie die Spritzen kurzerhand mit Kochsalzlösung.

Als die Krankenschwester, die selbst nicht für das Impfen zuständig ist, ihrer Kollegin drei Tage später im Geheimen von diesem Vorfall erzählt, meldet diese das Vergehen direkt den Vorgesetzten.

Während die Kochsalzlösung an sich keine Gefahr für die sechs Patienten darstellt, denen sie gespritzt worden ist, hat dieser Vorfall Auswirkungen auf alle, die an diesem Tag im Impfzentrum geimpft wurden.

200 Personen sind betroffen

Denn Niemand weiß, wer genau diese sechs Spritzen erhalten hat und somit nicht gegen das Coronavirus immunisiert worden ist. Insgesamt kommen 200 Menschen infrage.

Sie alle sollen einen Antikörpertest durchführen, um nachzuweisen, wer am 12. Mai erneut geimpft werden muss. Frieslands Landrat Sven Ambrosy bringt seinen Unmut über diese Tat zum Ausdruck:

Dieser Fall ist zutiefst schockierend. Ich möchte mein großes und tiefes Bedauern für diese Situation ausdrücken.

Auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens ist fassungslos. Laut den Ermittlern gesteht die Beschuldigte alles. Der ganze Vorfall ist ihr wohl ausgesprochen peinlich.

Das Impfzentrum kann nur hoffen, dass die sechs Betroffenen keine Klage einreichen, wie dieser Risikopatient, dem gegen seinen Willen der umstrittene AstraZeneca-Impfstoff verabreicht worden ist.

Der Krankenschwester wurde gekündigt. Ermittlungen wegen eines möglichen Körperverletzungsdeliktes laufen und niemand darf nun mehr mit einem Impfstoff alleine sein, damit so etwas nicht nochmal passiert.


Mehr
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen