Corona: Pfizer entwickelt zwei Medikamente gegen das Virus
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Corona: Pfizer entwickelt zwei Medikamente gegen das Virus

Von Alma Feliz

Der US-amerikanische Arzneimittelhersteller Pfizer ist dabei, zwei weitere Medikamente zur Behandlung des Coronavirus zu entwickeln. Wir erklären euch hier mehr dazu.

Den Arzneimittelhersteller Pfizer hat als einer der Ersten einen Impfstoff gegen das Coronavirus auf den Markt gebracht. Aktuell befinden sich zwei weitere Medikamente gegen das Virus in der Entwicklung.

Letzten März kündigt das Unternehmen bereits an, dass sich ein Medikament, das über den Mund einzunehmen ist, in der Testphase befindet. Von einem zweiten Injektionsmedikament weiß man zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Zwei neue Medikamente

Laut dem französischen Magazin Le Point handelt es sich hierbei um antivirale Medikamente, die als Ergänzung zur Corona-Impfung eingenommen werden sollen.

Der Sprecher der französischen Filiale des Herstellers Pfizer France, David Lepoittevin, verkündet dies am 8. April gegenüber der Zeitung Le Parisien. Zu den beiden Medikamenten erlaubt er dabei ein paar Einblicke:

Von diesen antiviralen Medikamenten in der Testphase wird eines über den Mund eingenommen, das andere injiziert. Beide befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium ihrer Entwicklung.

Lepoittevin fügt stolz hinzu, dass es Grund zur Hoffnung gibt, weil der ganze Prozess der Herstellung inklusive Tests ziemlich schnell vonstatten geht:

Pfizer hat schnell einen klinischen Test veranlasst. Es wird an gesunden Erwachsenen getestet, um so die Dosierung und die Verträglichkeit dieses Medikamentes zu kontrollieren.

Ganz ähnlich wie in diesem Fall arbeitet Israel momentan an einer Schluckimpfung. Diese soll kostengünstiger, einfacher zu lagern und auch zu verteilen sein.

Soll es eine dritte Impfdosis geben?

Der Arzneimittelhersteller setzt gegenwärtig auch die Tests zu seinem Impfstoff fort. Es soll dabei abgeschätzt werden, inwiefern eine dritte Impfdosis notwendig sein wird, um gegen das Coronavirus zu schützen.

Diese zusätzliche Dosis soll auf Dauer eine bessere Wirksamkeit im Hinblick auf die Virusvarianten sicherstellen. Gegenwärtig laufen zu dieser dritten Impfdosis Untersuchungen an Testpersonen in den USA.

Wie David Lepoittevin hervorhebt, wird man mit den ersten Ergebnissen in ein paar Monaten rechnen können. Auch in anderer Hinsicht ist das Unternehmen bereits ganz vorne mit dabei.

Erst vor Kurzem veröffentlicht das Unternehmen eine Studie, laut der der Impfstoff für Kinder sicher ist. Damit ist es das allererste Unternehmen, dessen Impfstoff für Kinder zugelassen werden könnte.


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