"Chinesische Sch***": Neymar sorgt für Rassismus-Eklat
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"Chinesische Sch***": Neymar sorgt für Rassismus-Eklat

Nach Angaben eines spanischen Radiosenders beschimpfte Neymar Hiroki Sakai beim letzten Klassiker als "chinesische Sch****". Was droht dem Brasilianer, wenn sich der Vorwurf bestätigt?

Am Sonntag, den 13. September 2020, eröffneten Paris Saint-Germain und Olympique Marseille die französische Erstligasaison. Und das gleich mit fünf Roten Karten. Das Spiel endete in einer extrem angespannten Atmosphäre.

"Chinesische Sch***"

Ein Spieler ist besonders aufgefallen: Der brasilianische Superstar Neymar. Zunächst vor allem wegen der rassistischen Beleidigungen, die Olympique-Verteidiger Alvaro Gonzalez gegenüber Neymar geäußert hatte. Die Beleidigungen wurden von der Zeitung Le Parisien bestätigt.

Am Dienstag, 22. September, fachte der spanische Radiosender Cadena COPE den Streit neu an, indem er behauptete, Olympique Marseille habe Bilder, die beweisen, dass Neymar Hiroki Sakai als "chinesischer Sch****" beschimpft habe. Eine Beleidigung, die, wenn sie bewiesen wird, die Karriere des brasilianischen Nationalspielers von einer Sekunde auf die andere verändern könnte.

Welche Sanktionen drohen Neymar?

Sollten sich Neymars Worte bestätigen, könnte dies das Aus von Neymar bei Paris Saint-Germain bedeuten. Mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Rassismus wäre der Hauptstadtklub wahrscheinlich sogar gezwungen, sich sofort von seinem Spieler zu trennen. Es wäre eine herzzerreißende Entscheidung für die Clubleitung, aber eine, die unausweichlich wäre.

Und selbst ohne Klubstrafe könnte es für Neymar eng werden: Er könnte auch von der Liga auf unbestimmte Zeit gesperrt werden. Ob sich Neymar lieber gleich auf die Suche nach einem neuen Club machen sollte?

Die Karriere des Brasilianers könnte jedenfalls gefährdet sein, wenn sich herausstellt, dass er sich tatsächlich rassistischer Beleidigungen gegenüber Hiroki Sakai schuldig gemacht hat.

Von Fred Eilig

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