Flug MH370: Rätsel nach vier Jahren endlich gelöst?

Flug MH370: Rätsel nach vier Jahren endlich gelöst?

Wie und warum ist das Flugzeug vom Flug MH370 der Malaysia Airlines verschwunden? Experten scheinen dies nun herausgefunden zu haben.

Am 8. März 2014 startete eine Boeing 777 von Malaysia Airlines in Kuala Lumpur. Wenig später verschwand die Maschine von den Radarbildschirmen. Seitdem wurde nichts bzw. fast nichts davon wiedergefunden, weder Trümmer noch die 239 Passagiere, die an Bord waren.

Eine ganz neue Theorie

Vier Jahre später gibt es nun eine neue Theorie und neue Erklärungsansätze. Sie stammen von einer Expertengruppe, die die Flugstrecke erneut analysiert hat. Laut ihnen ist die Sache ganz klar: „Der Pilot des Flugzeugs wollte sich umbringen und hat die Maschine mit Absicht abstürzen lassen.“

Die Experten sind der Meinung, dass der Pilot Zaharie alles dafür tat, dass sein Flugzeug nicht mehr auf den malaysischen und thailändischen Radarbildschirmen erschien. Simon Hardy, ein Experte in Zivilluftfahrt, hat seine Version der Fakten geschildert: „Als er über Thailand und Malaysia flog, folgte er der Grenze, sodass er mehrfach in die beiden Länder hinein- und wieder herausflog. [...] Wenn man mich dazu auffordern würde, eine Boeing 777 verschwinden zu lassen, würde ich genauso vorgehen. Er flog sehr präzise, und seine Strategie hat funktioniert, denn die Armee konnte das Flugzeug nicht abfangen.“

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Auch Larry Vance, ein ehemaliger Forscher beim Transportation Safety Board in Kanada, hat eine Theorie darüber, dass ein Mitglied der Besatzung sich selbst umbringen wollte. Er ist der Meinung, dass das Flugzeug auf dem Grund des Indischen Ozeans liegt. Jetzt muss es nur noch wiedergefunden werden.

Mehr zum Flug MH370: Wie ist der Stand der Nachforschungen? 

Fred Eilig
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