Experte deckt auf: So ungesund ist fettiges Essen wirklich!

Experte deckt auf: So ungesund ist fettiges Essen wirklich!

Fett hat schon lange kein gutes Image mehr: Es gilt als ungesund, krank- und dickmachend. Seit Jahren wird den Köchen und Konsumenten in den westlichen Industrienationen eingebläut, dass das Essen möglichst fettfrei sein soll. Doch stimmt das wirklich?

Die gesunde Ernährung wird überall ganz groß geschrieben und es tauchen immer mehr Superfoods auf. In diesem Zusammenhang wird Fett immer nur negativ belegt - das Gegenteil eines Superfoods. Lange Zeit galt Fett als Werk des Teufels - mittlerweile weiß man, dass sein schlechtes Image von gestern ist. Längst haben neueste Studien gezeigt, wie wichtig Fett für den Menschen tatsächlich ist. Fett-Fans können also aufatmen: Die Angst vor Fett ist völlig übertrieben. 

Studien irreführend? 

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Es gibt zahlreiche Studien, die belegen sollen, wie schädlich Fett und vor allem tierisches Fett für den Konsumenten ist. Sie wollen uns weismachen, dass sich der Verzicht auf tierische, gesättigte Fette positiv auf Arterienverkalkung und Herzgesundheit auswirkt. Gunter Frank, Arzt aus Heidelberg, nennt die Forschung dazu "grob irreführend, teils Fälschungen". Oft seien in den Studien all jene Ergebnisse, die nicht zum gewünschten Ergebnis passten, einfach aussortiert oder gar Resultate nicht veröffentlicht worden. 

Neues Wissen über Fett 

In seinem Buch "Karotten lieben Butter" schreibt Mediziner Frank: "Man weiß heute längst, dass beim Thema Arterienverkalkung ganz andere Faktoren die Hauptrolle spielen, wie Vererbung, Entzündungen oder Infektionen. Ungesättigte, gesättigte, Omega-3, -6 oder welche Fettsäuren auch immer spielen nicht einmal eine Nebenrolle, sie sind Statisten." Weiter führt er aus, dass zahlreiche Studien die schädliche Wirkung der tierischen Fette auf die Gesundheit widerlegen. 

"Gutes Essen sollte vor allem schmecken!"

Von allerlei Vorgaben, die moderne Ernährungsberater ihren Patienten gerne mal vorschlagen, sieht Mediziner Frank mittlerweile ab. Er empfiehlt stattdessen, sich wieder mehr auf die Koch- und Essgewohnheiten der eigenen Großeltern zu besinnen, was bedeutet: Handwerklich korrekt zubereitete Speisen aus möglichst naturbelassenen Grundzutaten. Das an sich würde viele Verdauungsbeschwerden bereits mindern. Vor allem plädiert der Arzt für mehr Entspannung am Tisch: "Gutes Essen sollte vor allem schmecken! Lassen Sie sich kein schlechtes Gewissen einreden!" 

Maximilian Vogel
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