Studie deckt auf: Es gibt eine Idealgröße für unser Gehirn
Studie deckt auf: Es gibt eine Idealgröße für unser Gehirn
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Studie deckt auf: Es gibt eine Idealgröße für unser Gehirn

Wissenschaftler der Cambridge-Universität erklären, dass es durchaus eine ideale Größe für das Gehirn gibt. Diese Größe habe einen Einfluss aufs Lernen und die Leistungsfähigkeit. Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Wir erklären dir, was du wissen musst!

Es ist allgemein anerkannt, dass ein großes Gehirn beim Menschen nicht unbedingt eine höhere Intelligenz impliziert. Ein gutes Beispiel ist Albert Einstein, dessen Gehirn gemessen an seinem Gewicht ganze zehn Prozent unter dem Durchschnitt lag.

Hat unser Gehirn eine Idealgröße?  Yuichiro Chino@Getty Images

Großes Hirn = intelligenter?

Die Erkenntnis, dass es beim Gehirn nicht auf die Größe ankommt, ist allgemein anerkannt und trotzdem gibt es jetzt neue Forschungsergebnisse. In einer neuen Studie, die im PNAS Journal veröffentlicht wurde, sagen Forscher der University of Cambridge, dass es tatsächlich eine ideale Größe für das Gehirn in Bezug auf Lernfähigkeit und Leistung gibt.

Neurowissenschaftler haben beobachtet, dass eine Zunahme der Größe neuronaler Schaltkreise mit einer Verbesserung der Lernfähigkeit einhergeht, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Die Forscher finden dies durch Zugabe von redundanten Neuronen und Synapsenverbindungen in einem neuronalen Schaltkreis heraus.

Dies führt zunächst zu einem deutlichen Anstieg der Lernkapazitäten. In der Tat wissen wir, dass eine intensivere neuronale Konnektivität zu mehr Intelligenz führt. Aber irgendwann scheint die Größe eher eine Bremse zu sein. Die Ursache dafür ist das Rauschen, das den Verbindungen innewohnt, die das Signal übertragen.

Richtig bis zu einem gewissen Grad

Der Hauptautor der Studie, Dr. Timothy O'Leary, sagt:

Wenn jede neue Schaltung dem von ihr übertragenen Signal Rauschen hinzufügt, geht der gesamte Gewinn an Lernleistung mit zunehmender Größe der Schaltung verloren. Wir können daher daraus schließen, dass es eine Art Idealgröße des Gehirns gibt, die an eine bestimmte Aufgabe angepasst ist. Kurz gesagt, das Hinzufügen von Neuronen und Verbindungen zu einem Gehirn kann helfen, zu lernen... bis zu einem gewissen Grad. Jenseits dieses Punktes könnte eine Vergrößerung die Lernfähigkeit verändern.

Um ihre Entdeckung noch weiter voranzutreiben, schätzen die Wissenschaftler, dass dies ein guter Weg ist, um einen anderen Zusammenhang zu erklären. Dabei handelt es sich um Lernschwierigkeiten, die bei stark vernetzten Gehirnen zu beobachten sind, bei denen es um die Entwicklung bestimmter Formen von Autismus geht.

Von Sarah Kirsch

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