Lebensgefahr: Bestimmte Produkte solltest du lieber nicht online bestellen
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Lebensgefahr: Bestimmte Produkte solltest du lieber nicht online bestellen

Versandriese Amazon erfreut sich bei deutschen Verbrauchern immer größerer Beliebtheit: Mittlerweile bestellt jeder deutsche Kunde pro Jahr durchschnittlich 40 Mal dort und so kann sich das Unternehmen über stetig wachsende Umsatzzahlen freuen. Momentan muss sich der Konzern allerdings mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen.

Amazon steht immer wieder in der Kritik. Im Fokus stehen oft die angeblich schlechten Arbeitsbedingungen, die v.a. Mitarbeiter betreffen, die in den riesigen Lagerhallen des Unternehmens arbeiten.

Mittlerweile muss sich Amazon aber auch immer öfter mit Beschwerden von Kunden auseinandersetzen. Über die Plattform werden Artikel vertrieben, die für die Verbraucher sogar potenziell lebensgefährlich sind.

Fälschungen machen Amazon das Leben schwer

Es ist schwer, Produkte von Drittanbietern, die ihr Ware über den Amazon-Marketplace verkaufen, zu überprüfen und so landen von Zeit zu Zeit Fälschungen in Amazon-Paketen. Ersatzteile für Autos sind davon in besonders hohem Maß betroffen.

Kfz-Meister Thomas Frey zum Stern:

Ich sehe qualitative Risiken bei den Teilen. Gerade bei Bremsen und Stoßdämpfern, Bremsschläuchen, Fahrwerksteilen - das sind sicherheitsrelevante Teile wie Lenkung und Sonstiges. Und wenn da ein minderwertiges Produkt verbaut wird, das ist ein Riesen-Sicherheitsrisiko,.

Viele Warensortimente sind betroffen

Es sind allerdings nicht nur Autoersatzteile, die von dem Problem betroffen sind, auch Elektronikartikel und Beautyprodukte weisen teilweise gravierende Mängel auf.

In einem Haarwuchsmittel sollen sogar multiresistente Keime gefunden worden sein. Das Produkt wurde umgehend von Amazon von der Webseite entfernt, soll aber laut Stern angeblich in neuer Verpackung wieder im Onlineshop erhältlich sein.

Amazon wehrt sich gegen die Vorwürfe und versucht, gegen Händler, die minderwertige Ware über den Marketplace verkaufen, vorzugehen. In einem Statement von Amazon heißt es dazu:

Wir verkaufen nur Produkte, die nach deutschem Recht zum Verkauf zugelassen sind... Wir arbeiten eng mit den Behörden und der Polizei zusammen, um sie bei ihren Ermittlungen zu unterstützen.

Kritik dazu äußert Atur Trutz Fries:

Bei den Händlern ist Amazon nicht ganz so rigoros: Das Unternehmen hat ein Interesse daran, dass es möglichst viele von ihnen gibt. Schließlich verdient Amazon an jeder Transaktion mit und erhält in der Regel 15 Prozent vom Bruttoverkaufspreis.

Wer es vermeiden möchte, an Fälschungen zu geraten, sollte sich unser Video ansehen. Wir verraten euch, auf was ihr achten müsst, um Produkte zu vermeiden, die gefährlich für Leib und Leben sein können.

Von Sarah Kirsch

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