Cristiano Ronaldo: So hat er das Schweigen seines mutmaßlichen Opfers erkauft

Cristiano Ronaldo: So hat er das Schweigen seines mutmaßlichen Opfers erkauft

Die Affäre um Cristiano Ronaldo wird Tag für Tag konkreter. „Der Spiegel“ hat Auszüge aus einem Vertrag über 325.000 Euro veröffentlicht, die Cristiano Ronaldo als Schweigegeld an sein mutmaßliches Opfer gezahlt haben soll. Darüber hinaus werden weitere Details bekannt, die den Portugiesen noch mehr belasten.

Für den internationalen Fußball ist es ein Schock: Cristiano Ronaldo wird wegen der Vergewaltigung einer Amerikanerin, Kathryn Mayorga, angeklagt. Sie erklärt, seit den Geschehnissen im Juni 2009 aus Angst vor einer öffentlichen Demütigung geschwiegen zu haben.

Die Zeitschrift Der Spiegel hat eine schriftliche Vereinbarung zwischen den beiden Personen veröffentlicht, in der der Name Cristiano Ronaldo verändert wurde. Um seine Identität zu verbergen und sein Image nicht zu schädigen, benutzte er das Pseudonym „Topher“. Es ist darin unter anderem von einem medizinischen Test die Rede, der an Kathryn Mayorga übermittelt wurde, um sie zu beschwichtigen und ihr Schweigen in dieser Angelegenheit sicherzustellen. Die Anwälte des Spielers sollen die Unterschrift des Spielers unter der Vereinbarung zwischen den beiden Parteien nicht dementiert haben.

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Außerdem soll Cristiano Ronaldo einen Fragebogen von einem Anwalt ausgefüllt haben, auf dem er auf die Frage „Hat Frau C nicht die Stimme gehoben oder geschrien?“ wie folgt geantwortet haben soll: „Sie hat mehrfach ‚Nein und ‚Stopp gesagt.“ Drei Monate später soll er seine Aussage in eine andere Version geändert haben: „Der Kontakt war einvernehmlich und die Frau sagte nicht ‚Nein oder ‚Stopp.“

Eine weitere Frau soll an Kathryn Mayorga herangetreten sein und ihr anvertraut haben, dass sie in derselben Situation sei. Es gibt noch zu viele Unklarheiten, um irgendwelche Schlüsse zu ziehen, aber eins steht fest: Für Cristiano Ronaldo steht in dieser Affäre jede Menge auf dem Spiel.

• Sophie Kausch
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