Warnung vor Blitzern: Ist die Lichthupe erlaubt?

Warnung vor Blitzern: Ist die Lichthupe erlaubt?

Eine nette Geste oder Übertretung des Gesetzes? Wir klären auf, ob die Lichthupe als Warnung vor lästigen Blitzern legal ist.

Stress und Ärger gehört beim Autofahren leider oft dazu. Umso mehr freut man sich über eine nette Geste, wie zum Beispiel ein Lichtzeichen, wenn ein Blitzer wartet. Polizei und Ordnungshüter freuen sich umso weniger darüber. Doch dürfen sie dagegen vorgehen?

Prinzipiell regelt die Straßenverkehrsordnung (StVO) den Gebrauch der so genannten Lichthupe: Schall- und Leuchtzeichen, also die Hupe und Lichthupe, dürfen nur außerhalb des Ortsgebietes beim Überholen oder bei Gefahr eingesetzt werden.

Geschwindigkeitskontrollen stellen laut ADAC keine Gefahr dar. Der Vekehrsjurist Jost Kärger stellt auf Nachfrage der Bild klar: „Der Gebrauch der Lichthupe ist nicht erlaubt, um andere vor Verkehrskontrollen zu warnen“.

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Die Warnung vor Blitzern ist aber grundsätzlich nicht verboten. Sogar Passanten können Schilder mit Hinweisen hochhalten. Alles, was die Polizei tun kann, ist, sie des Platzes zu verweisen. Autofahrer dürfen auch winken, solange sie damit andere nicht ablenken.

Was passiert jedoch, wenn ihr nun doch die Lichthupe benutzt, um vor lästigen Blitzern zu warnen? Bleibt es nur bei einem Leuchtzeichen, beläuft sich die Strafe auf 5 Euro. Kommt aber auch noch dazu, dass andere dadurch belästigt werden, kann sich die Buße locker verdoppeln.

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Fred Eilig
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