Das Verlangen, Wasser zu trinken, kann tödlich sein!

Polydipsie ist eine psychologische Störung. Der Patient hat dabei das Bedürfnis, andauernd große Mengen Wasser zu trinken.

Definition: Was ist Polydipsie?

Polydipsie ist eine psychologische Störung, die Patienten dazu bringt, extrem viel Wasser zu trinken. Die betroffenen Personen trinken bis zu 10 Liter Wasser am Tag, obwohl der Durchschnitt eigentlich bei 1,5 Liter liegt. Auch wenn man regelmäßig Wasser trinken soll, kann so viel Flüssigkeit schlimme Folgen für den Organismus haben, etwa ein Ödem im Gehirn.

Symptome der Polydipsie

Neben des hohen Wasserkonsums muss der Patient auch besonders oft aufs Klo. Regelmäßig muss er Urin ausscheiden (über drei Liter am Tag). Die Betroffenen verhalten sich oft sehr diskret.

Ursachen der Polydipsie

Polydipsie kann zahlreiche Ursachen haben:

- Diabetes

- Psychose oder Nekrose

- Schizophrenie und Demenz

- Probleme im Hirnzentrum für Durst

- Geistige Zurückgebliebenheit

- Oligophrenie 

- Neurologische Störungen

- Psychoanalytische Störungen 

Risiken und Konsequenzen der Polydipsie

Die Folgen der Polydipsie können schlimm sein. Der Organismus kann das ganze Wasser nicht absorbieren. So befindet sich zu viel Flüssigkeit in den Zellen und der Salzanteil im Blut sinkt. Dadurch kann ein Ödem im Gehirn entstehen. In den schlimmsten Fällen kann Polydipsie sogar tödlich sein. 

Behandlung der Polydipsie

Die beste Behandlung ist eine Psychotherapie und eine Psychoanalyse. Eine lang andauernde Therapie kann helfen. So kann der Wasserkonsum langfristig gesenkt werden. Der Patient kann sich dabei beim Konsum Etappenziele setzen. 

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