Autoindustrie: 14-Jährige erfindet ein originelles System gegen den toten Winkel

Mit gerade einmal 14 Jahren hat die Amerikanerin Alaina Gassler ein geniales System entwickelt, das unser Autofahren revolutionieren könnte: Und zwar hat sie einen Weg gefunden, den toten Winkel zu beseitigen.

Autoindustrie: Eine Jugendliche erfindet ein originelles System gegen den toten Winkel
© Alaina Gassler - Youtube
Autoindustrie: Eine Jugendliche erfindet ein originelles System gegen den toten Winkel

Trotz neuester Errungenschaften wie Teslas, die mit Autopilot fahren, passieren doch immer wieder Pannen, auf der Straße und am Steuer. Oftmals passieren Unfälle wegen des toten Winkels und doch gibt es ihn noch immer.

Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich eine der wichtigsten Regeln, die uns in der Fahrschule eingetrichtert werden: Achtet auf euren toten Winkel. Bei allen Fahrzeugen auf der Welt ist es das Gleiche: Das, was sich im toten Winkel befindet, ist für den Fahrer unsichtbar. Erstaunlicherweise ist dieses Problem bisher von den Autoherstellern nie behoben worden.

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Der tote Winkel verursacht trotz Achtsamkeit sehr viele Unfälle  Suriyo Hmun Kaew / EyeEm / Getty Images

Eine sehr simple und gleichzeitig brillante Idee

Mit gerade einmal vierzehn Jahren hat die Amerikanerin Alaina Gassler ein System entwickelt, das dem Problem jetzt ein für alle Mal ein Ende setzen könnte. Für ihre Entwicklung für jedes Auto hat sie den ersten Platz der Broadcom Masters, ein Wettbewerb für Wissenschaft und Technik, gewonnen und das schöne Sümmchen von 25.000 Dollar kassiert.

Das Prinzip ist recht simpel: Mithilfe einer Webcam an der Windschutzscheibe, einem Projektor im Fahrzeuginneren und weiteren Utensilien, die sie mit einem 3D-Drucker hergestellt hat, ist es ihr gelungen, eine Echtzeit-Aufnahme des Fahrzeugumfeldes zu erzeugen und so den toten Winkel zu füllen.

Unerwartete Hürden

Eine genial einfache Idee, an der die junge Amerikanerin ordentlich zu tüfteln hatte. Wie sie anfangs feststellen musste, bekam der Beifahrer oder die Beifahrerin von der Projektion nämlich Kopfschmerzen.

Doch auch dieses Problem löste sie mithilfe eines einfachen Materialwechsels: Wenn der Fahrer mit seinen Augen nah an den Projektor herangeht, sieht er ein deutliches und scharfes Bild. Der Beifahrer hingegen sieht nur ein schwarzes Stück Stoff.

Auch wenn ihr System noch lange nicht für den Einsatz im Straßenverkehr bereit ist, könnte es doch als Inspiration für die Automobilindustrie dienen, um so den Problemen rund um den toten Winkel endlich ein Ende zu setzen.

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