Vor Wut "fast geschrien": Donald Trump stinksauer auf seinen Verteidiger
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Vor Wut "fast geschrien": Donald Trump stinksauer auf seinen Verteidiger

Von Pia Karim

Gestern startete das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump, doch dieser ist mit der Leistung seiner Verteidiger alles andere als zufrieden!

Es ist ein fulminanter Auftakt, den die demokratischen Ankläger am 09. Februar zu Eröffnung des Amtsenthebungsverfahrens an den Tag legen. Nach einem 13-minütigen Video, das die Kapitol-Erstürmung Revue passieren lässt, ist der Verhandlungssaal emotional dermaßen aufgeladen, dass Trumps Verteidiger Castor und Schoen kurzerhand ihr Konzept über den Haufen werfen.

Die Präsentation der Demokraten war zu gut

Eigentlich soll David Schoen als erstes vor dem Senat sprechen, doch infolge der eindrücklichen Präsentation der Demokraten befürchten Trumps Verteidiger, dass Schoens Rede ihren Zweck verfehlen könnte.

Also spricht Bruce Castor als erstes. In 45 Minuten soll er die "emotionale Temperatur" im Senat senken. Und das tut er auch, doch zur größten Entrüstung von Donald Trump, der von zu Hause aus zusieht. Der Grund: Bruce Castor lobt zu Beginn seiner Rede tatsächlich die Präsentation der Demokraten:

Was wir vorhatten, haben wir geändert, weil wir die Präsentation der Anklageseite gut fanden.

Trump außer sich vor Zorn

Einer Quelle des CNN zufolge habe der Vortrag von Castor Donald Trump so zur Weißglut getrieben, dass er vor seinem Fernseher in Mar-a-Lago "fast geschrien" hätte.

Und tatsächlich gestehen auch einige republikanische Abgeordnete, dass der Vortrag der Demokraten besser gewesen sei. Die Demokraten wiederum beschreiben Castors Präsentation gegenüber der New York Times als zusammenhanglos und wirr.

Keine Chance für Donald Trump?

Immerhin kann wenigstens David Schoen Donald Trump im Anschluss daran mit seiner Rede zufrieden stimmen. Sein Argument: Die Demokraten missbrauchen das Amtsenthebungsverfahren, um Donald Trump "von der politischen Bühne" zu entfernen.

Nichtsdestotrotz stimmen die Abgeordneten im Anschluss mit 56 zu 44 Stimmen dafür, dass das Amtsenthebungsverfahren verfassungsgemäß sei und demnach fortgesetzt werden kann. Wäre der erste Prozesstag vielleicht anders verlaufen, wenn Donald Trump nicht kurz vor knapp noch sein Verteidiger-Team ausgetauscht hätte?


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