Nach gescheitertem Amtsenthebungsverfahren: Donald Trump ist wieder da!
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Nach gescheitertem Amtsenthebungsverfahren: Donald Trump ist wieder da!

Von Pia Karim

Donald Trump ist wieder da! Wenige Tage nach seinem überstandenen Amtsenthebungsverfahren präsentiert sich der abgewählte Präsident vor frenetischen Fans in Florida.

Wer gedacht hat, dass Donald Trump nach seiner Abwahl von der Bildfläche verschwinden würde, wird nun eines besseren belehrt. Der Ex-US-Präsident taucht zwei Tage nach dem überstandenen zweiten Amtsenthebungsverfahren vor seinem privaten Anwesen in Florida auf. Er ist auf dem Rückweg von einer Golfrunde, begleitet von einer Gruppe Secret-Service-Agenten. Vor seiner Villa erwartet ihn eine tosende Menge.

Trump genießt Auftritt vor Anhängern

Trump genießt sichtlich das Willkommens-Komitee, das ihn begrüßt. Wie zu Zeiten seiner Präsidentschaft weist er seinen Fahrer an, in Schritttempo an seinen Anhängern vorbeizufahren. "Wir lieben euch", ruft er ihnen freudig strahlend entgegen. Die Situation macht deutlich: Die politische Karriere von Donald Trump soll noch lange nicht vorbei sein.

Seine zahlreichen Unterstützer sehen das genauso. Trump-Fan Tara Crete, die von Floridas Westküste zum Atlantik nach West Palm Beach gefahren ist, um ihrem Idol zuzujubeln, erklärt im Interview mit dem lokalen Sender WPEC:

Es geht gerade erst los. Wir sind gerade erst aufgewacht. Es wird gut für alle – selbst für Leute, die Liberale sind, Atheisten oder die nicht einmal ihr Land lieben. Denn was wir im Kern wollen, ist Freiheit! Und das ist es, wofür Präsident Trump steht.

Trump unbeliebter denn je

Doch ganz so eindeutig, wie seine Anhänger es gerne hätten, ist ein Comeback von Trump dann doch nicht. Laut einer aktuellen Umfrage der Quinnipiac University findet über die Hälfte aller Amerikaner, der abgewählte Präsident sollte kein weiteres Mal kandidieren dürfen - trotz des gescheiterteren zweiten Amtsenthebungsverfahrens.

Und auch in der Partei der Republikaner werden die kritischen Stimmen gegen Trump lauter. Der Sprecher der republikanischen Senatoren, Mitch McConnell, meint mit Blick auf den Sturm des Kapitols durch Trump-Fans: "Es gibt keine Frage, dass Präsident Trump praktisch und moralisch dafür verantwortlich ist, die Ereignissen dieses Tages provoziert zu haben." Ob das amerikanische Volk das genauso sieht, werden wir in gut drei Jahren erfahren.


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