"Hass und Wut": Ungarns Regierung beleidigt George Clooney
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"Hass und Wut": Ungarns Regierung beleidigt George Clooney

Von Lea Pfennig
Letzte Änderung

George Clooney wirbt aktuell für seinen neuen Film. Wie er es sich dabei mit Ungarns Premier Viktor Orbán verscherzt hat, verraten wir euch.

Kürzlich spricht George Clooney im Interview mit dem GQ-Magazin über seinen neuen Film The Midnight Sky. Darin spielt er einen Forscher, der am Nordpol einer postapokalyptischen Welt arbeitet und über die dortigen Missstände berichtet. Im Rahmen dieses Interviews verscherzt es sich der Schauspieler jedoch gewaltig mit der ungarischen Regierung.

Scharfe Kritik an Ungarn

Für George Clooney, der auf der ganzen Welt für sein humanitäres Engagement bekannt ist, ist der Film ein Spiegel der aktuellen Situation. Im Interview gibt er seine Sicht auf die derzeitigen Missstände preis.

Wir waren nicht mitten in einer Pandemie, als wir drehten, aber es gab trotzdem all die anderen Elemente, Elemente, wie Hass und Wut, die wir aktuell alle auf der ganzen Welt erleben - schauen Sie sich Bolsonaro in Brasilien oder Orban in Ungarn an.

George Clooney "dumm"?

Dass er Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán als Beispiel für Zorn und Hass in der Welt heranzieht, stößt in Ungarn bitter auf. Der rechtskonservative Premier greift verstärkt zu einem autoritären Regierungsstil, er weigert sich, sich an der Flüchtlingspolitik zu beteiligen und schränkt die Pressefreiheit ein.

Entsprechend wütend ist er auf George Clooneys Aussagen und reagiert prompt. Ein Regierungssprecher erklärt die Äußerungen für "dumm" und Ungarns Außenminister Peter Szijjarto schreibt auf Facebook: "Wir mögen George Clooney als Schauspieler." Von Geschichte und Politik habe er aber offensichtlich keine Ahnung. Autsch!


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