Gerhard Schröder: Deshalb greift seine neue Ehefrau die Ex an

Soyeon Schröder-Kim greift auf Instagram die Ex-Frau ihres Mannes Gerhard Schröder an. Der Grund: Eine Statue, aber nicht irgendeine! Wir verraten euch die Details des Streits der beiden Schröder-Frauen.

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Das Objekt des Konflikts steht in dem Eingangsbereich eines Hannover Mehrparteienhauses. Doch nicht in irgendeines Haus, denn der 20 Millionen Euro reiche Altkanzler Gerhard Schröder und seine Ex-Frau Doris Schröder-Köpf sind die Eigentümer des Gebäudes.

Seitenhieb nach Scheidung?

Nach 21 Jahren Ehe und der Scheidung im Jahr 2018 zieht Doris aus der gemeinsamen Wohnung innerhalb des besagten Hauses aus. Danach vermietet sie diesen Bereich als Bürofläche an ihren Ex-Mann.

Über die Hausverwaltung informiert sie das Paar, dass der Eingangsbereich geräumt werden müsse, dazu gehöre angeblich auch eine Statue. Für Soyeon Schröder-Kim ein Schlag ins Gesicht, so hat die Figur eine besondere Bedeutung für sie.

Die Bedeutung der Statue

Die Trostfrauen-Statue gilt als Denkmal, und soll an die koreanischen Frauen erinnern, die während des Zweiten Weltkriegs vom japanischen Militär zur Prostitution gezwungen wurden. Ihr Original wird im September 2020 in Berlin aufgestellt.

Schon zu der Zeit fordert der japanischen Aussenminister seinen deutschen Kollegen Heiko Maas, die Statue entfernen zu lassen. Soyeon Schröder-Kim empfindet das als Verleugnung vergangener Ereignisse. Das Vorhaben von Schröders Ex-Frau ist der Südkoreanerin ein Dorn im Auge und sie vermutet ein ähnliches Motiv.

Angriff via Instagram

2017 erhebt Doris schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann, jetzt revanchiert sich Soyeon. In einem Instagram-Post attackiert sie die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe in Niedersachsen, dass gerade sie, welche sich beruflich für Frauen einsetzt, ein solches Denkmal entfernen möchte.

Doris Schröder-Köpf jedoch dementiert diese Behauptung der bereits fünften Ehefrau von Gerhard Schröder und erklärt, dass aus brandschutztechnischen Gründen sämtliche Gefahrenquellen wie Schränke und Dekoration entfernt werden müssen.

Die Erklärung

Dazu gehört auch die Statue, die die Journalistin aber nicht explizit erwähnt. Sie komme mit der Räumung lediglich ihrer Verantwortung als Hauseigentümerin nach. Weiter geht sie auf ihre Arbeit ein und erklärt, dass ihr das Wohl von Frauen am Herzen liege.

Ob die koreanische Statue nun entfernt wird oder nicht, ist nicht klar. Die beiden Frauen müssen jetzt wohl einen Kompromiss finden, damit auch zwischen ihnen weiter Frieden herrscht.