Eklat bei Markus Lanz: Journalistin empört mit Sachsen-Kommentar

Eklat bei Markus Lanz: Journalistin empört mit Sachsen-Kommentar

In der Talkshow von Markus Lanz kommt es diese Woche zu einem Eklat. Als der Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel über seinen Kampf gegen Rechts berichtet, empört eine Journalistin mit diesem üblen Sachsen-Bashing.

Auch bei Markus Lanz geht es diese Woche um ein Thema, das zur Zeit ganz Deutschland beschäftigt: Wer wird den Vorsitz der SPD übernhemen. Darüber diskutiert der Moderator unter anderem mit dem Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel und der SPD-Politikerin Gesine Schwan. Auch eine Journalistin ist geladen und sorgt mit einem Kommentar für einen Eklat.

Krumbiegel kämpft gegen Rechts

Der gebürtige Leipziger Krumbiegel erzählt bei Markus Lanz über seine politische Arbeit in Sachsen. Gemeinsam mit der Integrationsministerin Petra Köpping tingelt der Sänger durch das Bundesland Sachsen, um die SPD-Politikerin im Kampf gegen Rechts zu unterstützen.

Mit der "coolen Lady“, wie Krumbiegel die Ministerin nennt, versucht er vor den kommenden Kommunalwahlen in Sachsen dem Rechtsdruck etwas entgegenzusetzen. Während er darüber mit der SPD-Politikerin Gesine Schwan redet, lässt die ebenfalls geladenen Journalistin Kristina Dunz von der Rheinischen Post ein Kommentar fallen, dass für Empörung sorgt.

Sachsen-Bashing sorgt für Eklat

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Sie ruft in die Talkrunde: „Die kriegen die nur in Sachsen nicht mit.“ Dieser Satz gefällt dem Prinzen-Sänger überhaupt nicht. Sie versucht sich noch zur retten, indem sie auf die schlechten Wahlprognosen für die SPD bezieht, doch ihre Verallgemeinerung und die Betonung auf „Die“ lässt Krumbiegel nicht auf sich und seinem Bundesland sitzen.

„Ich glaube, die in Sachsen kriegen das schon mit, was das für eine coole Lady ist. Ich mag dieses Sachsen-Bashing nicht“, kontert der Sänger. Doch die beiden finden schnell wieder zusammen und sind sich in einem einig, wie der 53-Jährige es auf den Punkt bringt: „Wir sollten allgemein versuchen, aufeinander zuzugehen. Wir sollten allgemein versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden. Und uns auszutauschen.“ Das finden wir auch!

Martin Gerst
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