Reizblase: Diese Tipps helfen bei häufigem Harndrang

Reizblase: Diese Tipps helfen bei häufigem Harndrang

Wer denkt, dass nur Frauen andauernd auf die Toilette rennen müssen, der irrt: Auch Männer sind betroffen. Schuld daran ist die sogenannte Reizblase, unter der bis zu einem Drittel aller Männer leiden. Dem ständigen Drang, die Blase sofort und auf der Stelle entleeren zu müssen, kann allerdings Abhilfe geschaffen werden.

Eine Reizblase ist keine schöne Angelegenheit: Man meint, man müsse dauernd auf die Toilette und wenn man dann endlich das stille Örtchen erreicht hat, passiert nicht viel. Das kann verschiedene Ursachen haben, denen Betroffene allerdings leicht entgegenwirken können. 

Ursachenforschung

Eine Reizblase kann in manchen Fällen auf organische Ursachen zurückgeführt werden. Bakterielle wie auch nicht-bakterielle Harnwegsinfektionen können der Übeltäter sein, genauso wie Blasentumore, bei denen sich oft Blut im Urin befindet. Laut Men's Health "verkleinert sich bei einem Tumor das Volumen der Blase, weshalb der Mann öfter Harndrang verspürt."

Neurologische Ursachen können ebenso ein Grund dafür sein, weshalb manche Männer einen immer wiederkehrenden Harndrang verspüren. Ursache hierfür ist oft die Tatsache, dass Nervenimpulse sind richtig weitergeleitet werden.

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Sogenannte idiopathische Krankheiten können bei Männern auch dazu führen, dass sie den ständigen Drang spüren, auf die Toilette zu müssen. Es handelt sich hier um antrainiertes Verhalten, das dafür sorgt, der Körper denke, man müsse andauernd urinieren. Medizinerin Susanne Vogel dazu: "Wenn man ständig auf die Toilette geht, obwohl es körperlich noch gar nicht notwendig ist, merkt sich der Körper das natürlich."

Symptome

Es gibt sicherlich Tage, an denen man öfter auf die Toilette geht - manche Männer verbringen sogar angeblich sieben Stunden pro Jahr auf dem stillen Örtchen - aber das will noch lange nicht heißen, dass man unter einer Reizblase leidet. Übersteigt der Gang zum Klo neunmal pro Tag, könnte das darauf hinweisen, dass ihr eine Reizblase habt. Natürlich spielt aber auch eine Rolle, wie viel und was ihr genau trinkt. Tee, Alkohol oder Kaffee sind in der Regel harntreibender als beispielsweise Wasser. Zählt einer von euch zu den Betroffenen, müsst ihr nicht in Panik geraten. Wir verraten euch im Video, was man gegen eine Reizblase tun kann, sodass die eigene Lebensqualität nicht mehr darunter leiden muss. Kleiner Tipp vorweg: Nach dem ersten Bier solltet ihr bloß nicht sofort auf die Toilette rennen. Das gilt auch für all jene, die nicht unter einer Reizblase leiden!

Simone Haug
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