"Variants of interest": Das steckt hinter den neuen Corona-Mutationen Lambda, Delta, Theta und Kappa

Bei den vielen verschiedenen Coronavirus-Mutationen kann man mittlerweile schnell den Überblick verlieren. Wir sagen euch, welche Varianten besonders gefährlich sind.

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Während sich Politiker und Wissenschaftler hierzulande noch große Sorgen über die Verbreitung der Delta-Variante machen, ist bereits die nächste Mutation im Anmarsch. Die erstmals im August 2020 in Peru nachgewiesene Lambda-Variante macht in vielen Teilen Südamerikas immer mehr Infektionen aus und hat es auch schon zu uns nach Europa geschafft.

Diese Mutationen sind stehen auf der Liste der WHO

Sie gilt – ebenso wie Delta – als hochinfektiös. Wissenschaftler vermuten sogar, dass Lambda den Impfungen besser ausweichen kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Virusvariante daher in die Kategorie "variants of interest" ein. Darin aufgelistet sind Mutationen, die leichter übertragbar und infektiöser sind und entweder für Ausbrüche verantwortlich sind oder in mehreren Ländern vorkommen.

Da ihre Gefährlichkeit aber noch nicht nachgewiesen werden konnte, werden solche Mutationen bisher lediglich beobachtet. Neben Lambda stehen außerdem die Varianten Epsilon, Zeta, Eta, Theta, Iota und Kappa auf der Liste.

Eine zweite Liste der WHO enthält die "variants of concern". Darauf befinden sich Varianten, von denen Forscher sicher wissen, dass sie gefährlicher und ansteckender sind und Impfungen leichter ausweichen können. Dazu gehören die Mutationen Alpha, Beta, Gamma und Delta.

Es ist normal, dass ein Virus mutiert

Insgesamt elf Virusvarianten stehen bei der WHO also derzeit unter besonderer Beobachtung. Es gibt aber viele, viele mehr. Nur sind nicht alle so verändert, dass sie eine Gefahr darstellen. Dass ein Virus mutiert, sei aber ganz normal, erklären Virologen, da es versuche, sich an seine Umgebung anzupassen.