So gefährlich ist Home-Office für unsere Augen

Augenärzt:innen warnen vor einem gefährlichen Nebeneffekt des Lockdowns: Weil wir vermehrt auf Bildschirme starren, beeinträchtigt das zunehmend unsere Augen. Was können wir dagegen tun?

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Augenärzt:innen sehen schwarz. Doch nicht das Virus macht ihnen zu schaffen, sondern vielmehr die vielen Herausforderungen im Homeoffice. Durch das zunehmende Starren auf nahe Objekte oder Bildschirme kann unser Sehvermögen deutlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Deswegen warnen Experten nun, auch unseren Augen ab und an eine Auszeit zu gönnen.

Im Lockdown werden unsere Augen schlechter

In einer Studie von Fight for Sight werden 2000 Personen nach ihren persönlichen Erfahrungen im Lockdown befragt. Die Hälfte aller Teilnehmer gibt dabei an, aufgrund der erneuten Schließungen häufiger vor dem Bildschirm zu sitzen. Und mehr als ein Drittel empfindet, dass dadurch ihr Sehfähigkeit abgenommen hat.

Tatsächlich beklagen sich immer mehr Menschen über öfter auftretende Kopfschmerzen und die ernüchternde Tatsache, dass sie im Dunkeln schlechter sehen können als vor dem Beginn der Pandemie. Experten empfehlen zwar, nun erst recht regelmäßiger Tests der Augen beim Arzt durchführen zu lassen, doch offensichtlich schreckt das Virus viele Betroffene davon ab, persönlich in der Praxis zu erscheinen.

Durch das Homeoffice starren noch viel mehr auf unsere Bildschirme. Niklas Patzig@Pixabay

Das sollten wir beachten

Was also tun, wenn wir selbst merken, dass unsere Augen müde werden? Mediziner empfehlen, alle 20 Minuten für mindestens 20 Sekunden ein Objekt in mindestens sechs Meter Entfernung zu fokussieren.

So können sich die Augenmuskeln kurz entspannen, bevor sie danach wieder gebannt auf den Bildschirm gerichtet werden. So überstehen eure Augen das Homeoffice problemlos!

Die schwindende Sehfähigkeit ist ein weiteres Beispiel für negative Nebenwirkungen des Lockdowns, die uns zunächst vielleicht nicht bewusst sind. Auch unsere Psyche wird in häuslicher Isolation auf die Probe gestellt. Nicht umsonst warnen Experten zuletzt vor dem Wuhan-Syndrom, das auch uns treffen könnte.