"Den fürchterlichen Zeiten geschuldet": Klopp kann an Beerdigung der eigenen Mutter nicht teilnehmen

Ein schrecklicher Schicksalsschlag für Jürgen Klopp. Erst im Januar hat der Liverpool-Trainer seine Mutter verloren und jetzt der nächste Schock: Kloppo kann an der Beisetzung nicht teilnehmen.

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Liverpool hat derzeit eine etwas kompliziertere Saison als im letzten Jahr, als das Team eine Unmenge an Rekorden bricht, davon einer beeindruckender als der andere. Der Grund für diesen Erfolg liegt vor allem an ihrem brillanten Trainer: Jürgen Klopp.

Klopp durchlebt Tragödie

Klopp wir auch im Ausland als charismatischer Mann wahrgenommen, der nicht davor zurückschreckt zu sagen, was er denkt - vor allem in Form großer Schimpftiraden gegen Fifa und Co. Er ist seit Jahren der Grund für den großen Erfolg des Vereins.

Leider muss Klopp privat momentan eine schreckliche Tragödie durchleben. Im Januar verstirbt seine Mutter im Alter von 81 Jahren. Und obwohl der Fußballgott darum gebeten hat, für die Beerdigung nach Deutschland zurückkehren zu dürfen, wurde sein Ansuchen abgelehnt.

Großer Support in England

Schuld daran sind die derzeitigen Covid-Bestimmungen. Sämtlicher Flugverkehr aus Regionen, in denen Mutationen des Virus grassieren, ist eingestellt - dazu gehört selbstverständlich auch Großbritannien.

Gegenüber schwarzwälder-bote.de sagt der 53-Jährige:

Dass ich bei der Beerdigung nicht dabei sein kann, ist den fürchterlichen Zeiten geschuldet. Sobald es die Umstände zulassen, werden wir eine wundervolle, ihr entsprechende Gedenkfeier abhalten.

Trost findet Klopp derzeit wohl vor allem in dem lautstarken Support, den er auch auf Social Media erfährt. Ob von seiner eigenen englischen Mannschaft oder anderen Clubs, auf Twitter werden viele Stimmen laut, die ihm Mut für die schwere Zeit zusprechen.