Schlafqualität verbessern mit einer einfachen Technik

Schlafqualität verbessern mit einer einfachen Technik

Im Durchschnitt verbringen wir fast 26 Jahre im Leben im Schlaf. Denn Schlaf ist schließlich so wichtig wie essen. Doch wie kann man seine Schlafqualität auf einfache Weise verbessern? Wir klären dich auf. 

Schlafen spielt eine entscheidende Rolle für unsere tägliche Gesundheit und hat einen Einfluss auf die Qualität des Gedächtnisses, Muskelregeneration, emotionales Management, geistige Wachsamkeit, Gehirnalterung, Hautqualität, Vision, und die Liste ist noch sehr lang... Und der Schlaf hat genau wie das Essen seine guten und schlechten Zutaten. Mittlerweile hilft sogar Musik zur Verbesserung, wenn dich das interessiert, kannst du dir gerne den Artikel zu rosa Rauschen durchlesen.

Anzeichen, dass du gut geschlafen hast

Nach vielen Studien konnte die National Sleep Foundation in den Vereinigten Staaten einen Kriterienkatalog veröffentlichen, der angibt, ob man gut geschlafen hat: Wenn du weniger als 30 Minuten gebraucht hast, um einzuschlafen, du nicht mehr als einmal aufgewacht und dabei nicht länger als 20 Minuten benötigt hast, um wieder einzuschlafen, oder du kein einziges Mal in der Nacht aufgewacht bist und du 85 Prozent der Ruhezeit im Tiefschlaf verbracht hast.

Natürlich schlafen wir nicht mit einer Stoppuhr unter dem Kissen, aber es gibt einige Tools zur Messung der Schlafqualität, wie z.B. mobile Anwendungen wie "Sleep Cycle" oder "Sleep as Android", die in der Lage sind, unsere Schlafzyklen zu erkennen und zu analysieren.

Den Schlaf verbessern

Wenn man seine Schlafqualität verbessern möchte, ist es wichtig auf seine biologische Uhr zu hören und dem Gehirn eindeutige Signale zu setzen, indem man möglichst immer zur selben Zeit schlafen geht und aufsteht. Diese Momente kann man zum Beispiel mit einem Ritual fixieren, wie vor dem Schlafengehen ein Buch lesen oder sich massieren.

Leicht und frühabends zu essen erleichtert ebenso das Einschlafen, auch wenn man tagsüber Sport gemacht hat, wird sich der Körper leichter entspannen und in der Nacht seine Ruhemechanismen aktivieren.

Lüften vor dem Schlafengehen und damit mehr Sauerstoff in das Schlafzimmer zu lassen ist eine gute Möglichkeit, um besser seine Nachtruhe zu finden. Weiters hilft es, eine Stunde vor dem Schlafengehen das Licht zu dimmen. Auch sollte am besten vor dem Schlafen nicht mehr gegessen werden. Das Schlafzimmer sollte nur dem Schlafen dienen, daher sollten dort weder Serien und Nachrichten gesehen, noch gearbeitet werden, damit das Gehirn diesen Raum als Ruheort versteht.

Das Aufwachen ist genauso wichtig

Das sollte am besten direkt beim ersten Läuten des Weckers passieren. Die Snooze-Taste sollte unbedingt vermieden werden, denn zahlreiche Studien haben bewiesen, dass dieses Verhalten unsere Motivation des ganzen Tages beeinflusst.

Hilfreich kann hier sein, wenn du deinen Wecker weit weg vom Bett platzierst, damit du das warme Bett verlassen musst, um den Wecker auszustellen. Sobald du aufgestanden bist, hilft am besten ein großes Glas Wasser, denn der Körper ist über Nacht etwas ausgetrocknet. Wenn du eine Zitrone hineinpresst, hilft das auch gleichzeitig deinem Verdauungssystem. 

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Wenn du noch motivierter in den Morgen starten möchtest, kannst du dir z.B. ein paar Minuten Stille oder Meditation gönnen für die Zeit zum Aufwachen, ohne sofort vom Stress des Alltags eingenommen zu werden, ein wenig Sport machen oder dich mit einer kühlen Dusche revitalisieren. 

Maximilian Vogel
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