Kylian Mbappé steht gerade nicht nur wegen seiner Tore im Rampenlicht, sondern vor allem, weil er nach einer Muskelverletzung mit Freundin Ester Expósito in Italien gesichtet wird – und das, während der Titelkampf für Real Madrid tobt. Nur eine Woche nach seiner Verletzung gönnt sich der Starstürmer eine Auszeit auf Sardinien. In Madrid sorgt das für mächtig Gesprächsstoff. Viele fragen sich, ob Mbappé angesichts der zu erwartenden Ausfallzeit auf sein Team pfeift oder ob die Aufregung übertrieben ist. Die Reaktionen fallen dabei sehr emotional aus, was zeigt, wie eng die Erwartungen an den Ausnahmekönner sind.
Das sorgt für Kopfschütteln: Mbappé auf Reisen statt in der Reha
Sein Fehlen fiel zuletzt besonders auf: Beim souveränen 2:0-Sieg von Real Madrid gegen Espanyol Barcelona am 3. Mai 2026 fehlte Mbappé verletzt. Vom Verein gab es bisher keine genaue Angabe, wie lange der 27-Jährige noch aussetzen muss. Stattdessen brodelt die Gerüchteküche: Ist Mbappé überhaupt fit für das anstehende Clásico gegen den FC Barcelona am 10. Mai? Noch sieht es eher düster aus. Die Schlagzeilen aber gehörten zuletzt seinem privaten Ausflug, nicht seiner Genesung. Viele Fans zeigen sich enttäuscht, besonders nach den zuletzt eher schwachen Liga-Hoffnungen. Eine Stimme bringt die Kritik auf den Punkt: Die bekannte Journalistin Susana Guasch wird vom Medium Sport zitiert:
„Dieser Typ schert sich einen Dreck um irgendetwas.“
Die Emotionen spiegeln die hohe Erwartungshaltung wider, die beim Königlichen Klub an die Leistungsträger gestellt wird – gerade in der entscheidenden Saisonphase.
Was sagt der Verein? Trainer Arbeloa verteidigt den Superstar
Obwohl die Medien an Mbappé zweifeln, hält Real Madrids Trainer Alvaro Arbeloa öffentlich zu seinem wichtigsten Angreifer. Nach dem Sieg über Espanyol stellte er klar:
„Die gesamte Planung für verletzte Spieler wird vom medizinischen Personal des Vereins überwacht und koordiniert. Sie legen fest, wann die Spieler nach Valdebebas fahren müssen und wann nicht. Danach kann jeder Spieler seine Freizeit nach eigenem Ermessen gestalten.“
Arbeloa hat also kein Problem mit Mbappés Sardinien-Trip – zumindest offiziell. Und weiter:
„Ich zweifle nie am Einsatz meiner Spieler. Jeder weiß, wie wichtig diese Spiele für uns sind. Es gibt keinen Spieler, der größer ist als der Verein und ich denke, das verstehen die Spieler. Wir haben alle großes Glück, Teil von Real Madrid zu sein.“
Zur Prognose des Clásicos bleibt der Coach vage:
„Wir werden sehen, wie es Mbappé diese Woche geht und wie seine Fortschritte aussehen werden.“
Die Ruhe, die der Trainer in dieser turbulenten Phase ausstrahlt, steht im starken Kontrast zum medialen Sturm, der rund um Mbappé tobt.
Mbappés Saison in Zahlen: Niemand trifft öfter
Wohin die Debatte auch führt – der Franzose ist sportlich kaum zu ersetzen. Bis zum 4. Mai 2026 lief er in 42 Spielen für Real Madrid auf, erzielte dabei beeindruckende 41 Tore und bereitete sechs weitere direkt vor. Damit ist Kylian Mbappé in dieser Saison einsame Spitze im Verein: Der nächstbeste Torschütze Vinicius kommt auf 21 Treffer in 50 Einsätzen. Die Chancen auf den Titel in Spanien sind ohne ihn ohnehin nicht mehr als dünn, das macht seine Genese umso wichtiger für das Team. Die Ungewissheit, ob er rechtzeitig topfit zum Clásico zurückkommt, sorgt also weiter für Zündstoff auf und neben dem Platz. Real Madrid steckt mitten in einem Kampf um die Meisterschaft, bei dem jeder Spieler an seine Grenzen gehen muss – und Mbappés Genesung ist dabei ein entscheidender Faktor.
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