„Das Ende tut sehr weh“: Manuel Neuers bewegender Abschied von der Nationalmannschaft © manuelneuer
Veröffentlicht am 02/07/2026 um 11:00 von der Redaktion

„Das Ende tut sehr weh“: Manuel Neuers bewegender Abschied von der Nationalmannschaft

Manuel Neuer hat nach der WM 2026 in den sozialen Medien Klartext über sein letztes Turnier im DFB-Trikot gesprochen. Warum sein Rücktritt für ihn „sehr weh“ tut und was von dieser beispiellosen Karriere bleibt, sorgt in Fußball-Deutschland für Gesprächsstoff.

Manuel Neuer, der deutsche Torhüter, hat seinen Abschied aus der Nationalmannschaft nach der Fußball-WM 2026 verkündet. In seinen letzten Tagen im DFB-Trikot setzte er noch einmal alles auf eine Karte – doch sein Abenteuer endete schmerzhaft früh und wurde zum Sinnbild eines enttäuschenden deutschen WM-Sommers.

Kurzes Comeback: „Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd.“

Manuel Neuer kehrte nach seinem ersten Karriereende überraschend für die WM ins Tor der deutschen Nationalmannschaft zurück. Der Bundestrainer Julian Nagelsmann holte den 40-Jährigen zurück, was dazu führte, dass Oliver Baumann seinen Stammplatz räumen musste. Trotz seiner Erfahrung aus vier WM-Turnieren und insgesamt 128 Länderspielen konnte Neuer den Negativtrend nicht stoppen: In jedem der drei Gruppenspiele kassierte er mindestens ein Gegentor, und gegen Ecuador warf man ihm das entscheidende 1:2 sogar persönlich vor. Neuer selbst räumte ein:

„Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh.“

Elfmeter-Drama und letzter großer Moment: Enttäuschung, Stolz, Abschiedstränen

In der Zwischenrunde gegen Paraguay deutete sich für einen kurzen Moment ein Märchenende an. Neuer hielt einen Elfmeter und war drauf und dran, sich wie bei früheren Turnieren als Held zu verewigen. Am Ende war er aber machtlos: Deutschland scheiterte mit 3:4 im Elfmeterschießen. Seine Gefühle brachte Neuer ungeschönt zum Ausdruck:

„Die Enttäuschung ist für mich nicht in Worte zu fassen.“

Trotzdem bereut er sein Comeback nicht:

„Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde.“

Besonders der Aspekt, mit seiner Erfahrung jungen Spielern helfen zu können, habe für ihn eine große Rolle gespielt.

„Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen. Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus 4 WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte.“

„Viele Höhen und Tiefen“ – was bleibt von Neuers DFB-Legende?

Mit seinem Rücktritt geht eine Ära zu Ende: Manuel Neuer bestritt sage und schreibe 23 WM-Partien und ist damit Rekordtorwart des DFB bei Weltmeisterschaften. Für den Allzeit-Weltrekord von Lothar Matthäus hätte er jedoch noch zwei Spiele mehr gebraucht. Für Neuer selbst überwiegt der Stolz auf diese Reise – trotz schmerzhaftem Finale:

„Das Ende tut sehr weh“, sagte er in einem Statement, in dem er auch betonte, dass er in seiner Karriere „viele Höhen und Tiefen erlebt hat“.

Mit 128 Länderspielen, fünf WM-Teilnahmen und zahllosen Paraden hat er seinen Namen im deutschen Fußball verewigt. Sein Verein, der FC Bayern, hat seinen Vertrag sogar um eine weitere Saison verlängert – doch das Kapitel Nationalmannschaft ist abgeschlossen. Kollege Oliver Baumann, der in den Hintergrund rückte, zeigte Größe und bedankte sich nach seinem eigenen Debüt mit den Worten:

„Das war sie also. Meine erste WM“.

Und weiter:

„Das frühe WM-Aus tut weh, und uns ist bewusst, dass wir den Erwartungen nicht gerecht werden konnten.“

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Verwendete Quelle:

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