Me Time im Lockdown: So bleibst du alleine nicht einsam

Wegen der aktuellen Maßnahmen fällt in unserem Leben etwas Essenzielles weg: die Nähe und der Kontakt zu anderen Menschen. Mit diesen Tipps fühlt ihr euch trotzdem weniger einsam.

Seit einem Jahr läuft unser Leben auf Sparflamme. Hobbys fallen weg, das Reisen ist eingeschränkt und Kontakte sollte man möglichst auch vermeiden. Dabei sind wir gerade in schwierigen Zeiten auf den Rückhalt von Familie und Freunden angewiesen. Denn wir Menschen sind soziale Wesen und das Gefühl von Einsamkeit kann bei uns Stress auslösen.

Stress führt zu Krankheiten

Schon die Wissenschaft hat bewiesen, dass es zwischen dem Alleinsein und dem körperlichen Wohlbefinden einen Zusammenhang gibt, denn je weniger soziale Interaktionen wir haben, desto mehr Stresshormone schütten wir aus. Diplom-Psychologin Yvonne Keßel erklärt Men’s Health:

Der durch Einsamkeit hervorgerufene Stress erhöht das Risiko für bestimmte Krankheiten – sowohl psychische als auch physische. Hier zu nennen sind zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz, aber auch Depression.

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Umso wichtiger ist es, die Einsamkeit bewusst anzugehen und ihr aktiv entgegenzuwirken. Da hilft es zunächst, den inneren Kreis zu stärken. Das beutetet, dass man sich vor allem um die engsten Vertrauten im Leben bemühen und die Beziehung zu ihnen stärken sollte. Das können Familienmitglieder, Partner oder enge Freunde sein. Was ihnen und euch selbst zusätzlich eine große Freude macht, ist, sie mit liebevollen Aufmerksamkeiten zu überraschen. Denn geteilte Freude ist ja bekanntlich doppelte Freude.

Auch ein "einfaches" Lächeln kann schon Wunder bewirken - und sogar ansteckend sein. Wenn euer Gegenüber dann genauso freundlich zurücklächelt, gibt einem das ein positives Hoch-Gefühl. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann auch hilfsbedürftige Menschen unterstützen. So habt ihr eine sinnvolle Beschäftigung, die anderen etwas Gutes tut und das wird euch das Gefühl geben, weniger allein zu sein.

Frische Luft hilft genauso wie Online-Spiele mit Freunden

Spaziergänge mit oder ohne Begleitung sind schon eine Bereicherung, um sich besser zu fühlen, denn allein die Sonnenstrahlen reichen aus, damit unser Körper das Glückshormon Serotonin ausschüttet. Aber auch zu Hause muss man trotz Kontaktbeschränkungen nicht ganz auf soziale Kontakte verzichten – Online-Gesellschaftsspielen sei Dank. Ihr könnt euch also bewusst gegen die Einsamkeit zu Pandemie-Zeiten entscheiden und euch und eurer Gesundheit damit einen Gefallen tun.

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