Aus diesem Grund sollten Sportler keine Schmerztabletten einnehmen
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Aus diesem Grund sollten Sportler keine Schmerztabletten einnehmen

Sport und Schmerzmittel in Kombination verspricht nichts Gutes. Ärzte warnen auch eindringlich davor, denn der Körper kann dabei langfristige Schäden davontragen.

Rezeptfreie Schmerzmittel werden schnell einmal eingenommen, wenn ein plötzlicher Kopfschmerz oder ein Unwohlsein einen an einer perfekten Leistung hindert.

Sportliche Leistung ohne Schmerz

Doch wir vergessen dabei, dass unser Körper bei Sonderleistungen, vor allem körperlicher Art, bereits sehr beansprucht ist. Wenn wir ihm dann zusätzlich noch Vieles abverlangen, schwächen wir ihn.

So auch im Falle von Sportlern. Ausdauersportler beanspruchen ihren Körper über einen längeren Zeitraum, man denke hier beispielsweise an Marathonläufer. Wenn diese zu einem Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac und Co. greifen, setzen sie ihrem Körper einer großen Gefahr aus.

Dr. Florian Penner, Apotheker aus Emden und Mitglied der Apothekenkammer Niedersachsen, warnt - wie Men's Health berichtet - vor den gesundheitlichen Risiken für Ausdauersportler:

Die Einnahme von verschreibungsfreien Schmerzmitteln wie ASS, Diclofenac oder Ibuprofen kann in Verbindung mit Ausdauersport äußerst gefährlich sein. Immer wieder erleiden Läufer, die vor dem Start den scheinbar harmlosen Wirkstoff ASS eingenommen hatten, Infarkte oder andere Herzprobleme.
Schmerzmittel sollten nie in Kombination mit Ausdauersport stehen. EXTREME-PHOTOGRAPHER@Getty Images

Gefahr für die Organe

Die Muskulatur und der Magen-Darm-Trakt werden beim Ausdauersport stärker durchblutet als im Normalzustand, die Niere jedoch weniger. Zudem werden die Organe beim Laufen ständig Schüttelbewegungen ausgesetzt. Schmerzmittel verstärken diesen Effekt sogar noch.

Durch Schmerztabletten können Bakterien und Toxine ins Blut gelangen und da der Organismus bereits beansprucht ist, kann er leichter geschädigt werden. So auch die Niere.

Wenn Flüssigkeitsmangel hinzukommt, kann der Sportler sogar Nierenschäden erleiden. Wenn also ein Schmerz vor einem wichtigen Lauf oder Spitzenwettkampf ansteht, besser einen Apotheker oder Arzt fragen.

Viele Schmerzen können oft einfach lokal bekämpft werden, so wie das beispielsweise bei Wadenkrämpfen der Fall ist. Wenn der Mangel an Magnesium ausgeglichen wird durch eine Zufuhr, dann kann sich dieser Schmerz lösen.

Von Maximilian Vogel
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