Wenn die Haare vermehrt ausgehen: Das können die möglichen Gründe sein

Wenn die Haare vermehrt ausgehen: Das können die möglichen Gründe sein

Wer hat nicht schon mit Besorgnis festgestellt, dass beim Duschen oder Frisieren bedenklich viel Haare in der Wanne oder in der Haarbürste zurückbleiben? Wenn die Haare dünner werden, kann das verschiedene Gründe haben. Wir verraten euch hier die möglichen Gründe dafür, warum euch die Haare ausgehen und in welchem Fall man etwas dagegen tun kann.

Es gibt kaum jemanden, der sich keine Gedanken darüber macht, wenn die Haare ausgehen oder immer dünner werden. Zum einen ist es zwar ganz normal, ab und zu Haare zu verlieren - Tiere haaren schließlich auch -, doch wenn dieser Verlust auf einmal beunruhigende Proportionen annimmt und das Aussehen verändert, dann liegt vielleicht ein Grund dafür vor. Und das bei Frauen als auch bei Männern.

Weil Haarausfall und Glatze bei Männern oft für Scham sorgt, probieren sie stets neue Methoden aus, die jedoch auch ihre Gesundheit in Gefahr bringen könnten. Neue, preisgünstige Verfahren werden gesucht, dem Haarverlust den Kampf anzusagen. Bald könnte auch ein Durchbruch geschafft werden. Doch in manchen Fällen gibt uns unser Körper Aufschluss über den Haarausfall.

Hormonale Veränderungen

Manche Frauen verlieren auf einmal mehr Haare nach hormonalen Veränderungen, durch Schwangerschaft und Entbindung oder Menopause bedingt. Auch Frauen, die unter hormonalen Schwankungen leiden, gehen öfter die Haare aus.

Schilddrüsenprobleme

Eine der Hauptursachen für hormonelle Störungen und damit für Haarausfall – sowohl bei Männern als auch bei Frauen – sind Schilddrüsenprobleme. Im Zweifelsfalle ist es daher immer ratsam, zum Arzt zu gehen und einem eventuellen Verdacht durch entsprechende Analysen nachzugehen.

Physischer Stress

Dem Alltagsstress sind wir alle ausgesetzt - ihm entgeht so leicht keiner. Doch auch körperlicher Stress ist oft die Ursache für Haarausfall. Nicht selten gehen dem einen oder anderen nach einer Operation, hohem Fieber oder bedeutendem Blutverlust die Haare aus. Der Zusammenhang zwischen physischem Stress und Haarausfall ist zwar nicht unbedingt wissenschaftlich bewiesen, doch dafür von zahlreichen Patientenaussagen belegt.

yellowdog / Getty ImagesHaarverlust könnte auch durch Stress bedingt sein, auch wenn es hier wahrscheinlich eher ein anlagebedingter Haarausfall ist

Medikamente und Behandlungen

Gewisse Behandlungen können ebenfalls zu Haarausfall führen und ihn beschleunigen. Dazu gehören Chemotherapie als eine der bekanntesten Gründe für den Haarverlust. Doch auch Antidepressiva, Antikoagulantien (Gerinnungshemmer) und Betablocker können diese unerfreuliche Nebenwirkung haben.

Anämie

Haarausfall ist gern auch eines der Symptome von Eisenmangel. Bei Verdacht auf Anämie und Eisenmangel ist es daher ratsam, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

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Anlagebedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica)

Das was man früher Glatze nannte, kommt bei vielen Männern vor und kann schon sehr frühzeitig beginnen. Der anlagebedingte Haarausfall beginnt oft schon mit Ende zwanzig und Anfang dreißig.

Maximilian Vogel
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