Greta Thunberg: Nach einem Jahr ohne Schule hat sie große Neuigkeiten
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Greta Thunberg: Nach einem Jahr ohne Schule hat sie große Neuigkeiten

Greta Thunberg, die durch ihren Einsatz als Umweltaktivistin bekannt geworden ist, war seit einem Jahr nicht mehr in der Schule.

Innerhalb weniger Monate hat sich die junge Greta Thunberg mit ihrem verbitterten Kampf für die Umwelt einen Namen gemacht. Die Schwedin, die mittlerweile zahlreiche Preise, darunter auch den renommierten Friedensnobelpreis erhalten hat, ruft die Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt regelmäßig zu Schulstreiks für den Klimaschutz auf.

Greta Thunberg zurück in der Schule

Mitte August macht die Jugendliche über Twitter dann eine überraschende Verkündung. Nach einem Jahr der Abwesenheit will sie nun in die Schule zurückkehren.

Mein Sabbatjahr ist vorbei und ich freue mich sehr darüber, endlich wieder in die Schule zu gehen.

Zu dem Beitrag postet sie ein Foto von sich, darauf sieht man sie lächelnd mit einem Rucksack auf dem Rücken und die Hände am Fahrradlenker. Die 17-Jährige hatte die Schule im vergangenen Jahr nach der 9. Klasse unterbrochen und war von da an von zuhause aus unterrichtet worden. Wo sie von nun an zur Schule gehen wird, verrät Greta nicht, doch es ist gut möglich, dass es sich um eine Einrichtung handelt, die für Lernende mit Asperger-Syndrom ausgelegt ist.

Das Asperger-Syndrom

Mit 11 Jahren wurde Greta Thunberg das Asperger-Syndrom diagnostiziert. In einem Instagram-Beitrag spricht die Leitfigur im Kampf gegen die Erderwärmung davon, wie es ist, mit dieser Krankheit zu leben. "Nein, Autismus ist kein Geschenk", stellt sie zunächst klar.

Für die meisten ist es ein Kampf ohne Ende mit den Schulen, mit Arbeitsplätzen und Mobbern. Doch in einem guten Umfeld und mit der richtigen Einstellung, KANN es eine Superkraft sein.

"Akzeptiert, dass wir unterschiedlich sind"

Die Jugendliche erinnert daran, dass sie selbst an Depressionen und Angstzuständen gelitten habe. Doch optimistisch gestimmt weiß sie auch, dass ihre Diagnostik sie auch außerordentlich bei ihrem Kampf für den Klimaschutz unterstützt hat:

Unsere Gesellschaften müssen sich verändern und wir brauchen Leute, deren Denkweise ausgetretene Pfade verlässt, und wir müssen anfangen, uns umeinander zu kümmern. Und unsere Unterschiede zu akzeptieren.

Seit mehreren Monaten schon ruft Greta nun zu den freitäglichen Schulstreiks auf und bezieht Stellung vor dem schwedischen Parlament. Mit dem Aufkommen der Corona-Krise hat die Jugendliche schließlich auf Online-Streiks umgestellt.

Von Martin Gerst

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