Wenn ihr tätowiert seid, solltet ihr besorgt sein: Die Farbe dringt bis zu diesem Gewebe vor
Wenn ihr tätowiert seid, solltet ihr besorgt sein: Die Farbe dringt bis zu diesem Gewebe vor
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Wenn ihr tätowiert seid, solltet ihr besorgt sein: Die Farbe dringt bis zu diesem Gewebe vor

Tätowierungen sind mittlerweile salonfähig. Manche mögen sie ganz diskret im Nacken oder auf der Innenseite des Handgelenks, andere können sogar mit Ganzkörpertattoos aufwarten. Fans dieser Art der Körperkunst sollten sich allerdings überlegen, ob sie wirklich eine Tätowierung benötigen, denn sie gefährden möglicherweise ihre Gesundheit damit.

Heutzutage ist es fast nichts Besonderes mehr, ein Tattoo zu haben. Viele Stars machen es vor und glänzen mit gut oder weniger gut gestochenen Tätowierungen. Eine Studie sorgt jetzt allerdings dafür, dass der Trend bald ein Ende haben könnte. Laut Spektrum kann die Farbe, die zum Tätowieren benutzt wird, negative Folgen für die Gesundheit haben.

Nanoteilchen wandern durch den Körper

Es ist bereits bekannt, dass Tattoo-Tinte krebserregend sein kann. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung können allerdings auch Farbpartikel, die in bestimmten Tätowier-Tinten enthalten sind, durch den Körper wandern und sich schließlich in den Lymphknoten ansammeln.

Tätowierungen sehen schön aus, können aber leider auch Gefahren mit sich bringen Mike Harrington@Getty Images

Problematisch sei, dass sich Nanoteilchen aus der Farbe lösen, durch den Körper wandern und sich "chemisch manchmal anders als größere Nanopartikel verhalten, sodass völlig unklar ist, welche Gefahr von ihnen ausgeht."

Problem erkannt, Gefahr gebannt

Problematisch sei vor allem die Tatsache, dass es keine genaue Regelung zu den Bestandteilen der Tinte gibt. Hier gilt es anzusetzen und einen Rahmen zu schaffen, der es Kunden erlaubt, sich guten Gewissens den Köper verzieren lassen zu können.

Wer von euch momentan überlegt, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sollte sich also genau informieren und den Schritt nur beim Tätowierer seines Vertrauens wagen. Lieber einmal gefragt, als es nachher zu bereuen.

Von Simone Haug

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