Omikron wütet in Dänemark: Bald könnte ein Virusvariantengebiet direkt vor unserer Haustür liegen

Die epidemische Lage in Deutschland ist schon angespannt, schauen wir in unser Nachbarland Dänemark, sind die Zahlen sogar noch besorgniserregender. Auch die schnelle Verbreitung der Omikronvariante vor Ort könnte dazu führen, dass das skandinavische Land bald zum Virusvariantengebiet erklärt wird.

Noch im Spätsommer scheinen die Dänen aufatmen zu können: Alle Corona-Beschränkungen werden aufgehoben und es hat den Anschein, dass wieder ein Stück Normalität in das nordische Land einzieht. Nur drei Monate später schnellen die Covid-19-Infektionen wieder in die Höhe. Schuld daran ist vor allem die Omikron-Variante.

Die Lage im Norden spitzt sich zu

Neben Großbritannien, das mittlerweile seinen ersten Omikron-Toten zählt, gehört innerhalb Europas auch Dänemark zu den Ländern, in denen die Corona-Epidemie um sich wütet, wie sonst fast nirgends.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort laut RND gestern noch bei 861,2, ist also mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland. Hier beträgt der aktuelle Wert 331,8 und befindet sich zumindest zurzeit im Fallen.

Covid-Maßnahmen sind zurück

Die angespannte Lage nimmt bereits im Oktober ihren Lauf und so werden am 12. November wieder vereinzelt Beschränkungen, wie z. B. die 3G-Regel bei Konzerten oder Messen, eingeführt.

Noch ist es möglich, ohne bestimmte Auflagen einzureisen, allerdings könnte sich das ändern, falls die Bundesregierung das Mitglied der Europäischen Union zum Virusvariantengebiet erklärt. Was dann auf euch zukommen würde, falls ihr dort trotzdem Urlaub machen möchtet, verraten wir euch im Video.

Bislang sind die von der Bundesregierung ernannten Virusvariantengebiete noch weit weg, zu ihnen gehören u. a. Namibia, Lesotho, Simbabwe und Südafrika.

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