#NoNutvember: Warum so viele Menschen einen Monat lang auf den Orgasmus verzichten

Der #NoNutNovember ist eine Challenge, die jedes Jahr beliebter zu werden scheint. Wir erklären, was es damit auf sich hat.

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Jeder Monat bringt neue Challenges in den sozialen Medien mit sich. Einige sind einfach nur gefährlich, andere, wie der Movember, sind eine gute Möglichkeit, das Bewusstsein zu schärfen. Der #NoNutNovember ist weder gefährlich noch wirklich einem "guten Zweck" gewidmet, aber er findet trotzdem jedes Jahr viele Anhänger.

Keine Ejakulation erlaubt

Im Englischen bedeutet to nut umgangssprachlich "ejakulieren". Wie ihr vielleicht schon erraten habt, besteht der #NoNutNovember darin, sich den ganzen November lang sexuell zurückzuhalten. Das heißt, keine Masturbation, kein Sex oder Pornos... Für manche Männer kann das eine echte Folter sein!

Ursprünglich ausschließlich Männern und ihrem Orgasmus vorbehalten, hat sich die #NoNutChallenge nach und nach auch für Frauen geöffnet, die ebenfalls an dieser Abstinenz-Challenge teilnehmen. Aber warum überhaupt daran teilnehmen?

Challenge als Bewährungsprobe

In Wirklichkeit steckt nichts Wissenschaftliches hinter der #NoNutChallenge. Es gibt keine Beweise dafür, dass Abstinenz beispielsweise die Lebenserfahrung oder die sexuelle Leistungsfähigkeit verbessert (man könnte sogar versucht sein, das Gegenteil anzunehmen).

Sich einschränken, um den Höhepunkt intensiver zu erleben, so scheint das Credo der Anhänger:innen dieser Herausforderung zu sein. Es sei auch darauf hingewiesen, dass einige diese Zeit der Selbstreflexion nutzen kann, um neue Hobbys zu finden und/oder die Beziehung zu ihrem Partner/zur Partnerin anders zu betrachten.

Viele der Teilnehmenden nehmen den Monat ohne Höhepunkt mit Humor und posten lustige Memes dazu. Ihr seht: Ein Monat ohne Orgasmus muss nicht unbedingt langweilig sein!

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