Lockdown-Füße: Das etwas andere Corona-Symptom

Das Coronavirus und der damit einhergehende Lockdown bleiben nicht folgenlos, wie wir alle mehr als schmerzlich feststellen müssen. Immer mehr Menschen klagen mittlerweile über ein neues Symptom, die sogenannten "Lockdown-Füße".

Lockdown-Füße: Das etwas andere Corona-Symptom
Weiterlesen
Weiterlesen

Nachdem erst seit kurzem die Corona-Zunge und Flecken an Händen und Füßen auf der niemals enden wollenden Liste der Corona-Symptome stehen, reihen sich nun Meldungen von Leuten, die über ungewöhnliche Schmerzen in der Fußwölbung oder an der Ferse klagen.

Zu viel Bequemlichkeit bringt Schmerzen

Mediziner sind sich einig, dass dieses Symptom daher rührt, dass viele Menschen im Lockdown kein ausreichend unterstützendes Schuhwerk tragen, sondern häufig zu bequemen Latschen mit flachen Sohlen greifen.

Experten vom College of Podiatry erklären, dass es zu einem schmerzhaften Fersensporn führen kann, wenn man den ganzen Tag über Slipper trägt, die wenig Halt bieten. Emma McConnachie, Sprecherin der Experten für Podologie erklärt:

Die Sehnen im Fuß können sich überstrecken, dadurch ist das Fußgewölbe nicht gestützt und das Tragen von Schuhen mit einem Absatz wird schmerzhaft. Wenn die Füße die ganze Zeit über nicht unterstützt werden, macht sich die Belastung bemerkbar. Immer flache Slipper zu tragen, fordert irgendwann seinen Tribut.

Wie fühlt es sich an?

Der britische Gesundheitsdienst erklärt, was die Indizien für einen Fersensporn sind. So kann dies zum Einen der Fall sein, wenn der Schmerz beim Aufstehen nach dem Sitzen oder Liegen stärker ist.

Aber auch, wenn der Schmerz während der Belastung besser wird und anschließend zurückkommt oder aber, wenn ihr Schwierigkeiten habt, die Zehen vom Boden anzuheben.

Eine weitere Ursache für derartige Beschwerden kann auch das Training auf ungeeignetem oder zu hartem Boden sein. Schlimmer wird es, wenn ihr euch am Ende des Trainings dehnt oder schlechtsitzende Schuhe tragt.

Corona: "Wir müssen zurück in den Lockdown" Corona: "Wir müssen zurück in den Lockdown"