Mann wacht mit Brennen im Ellbogen auf, dann kämpft er um sein Leben
Mann wacht mit Brennen im Ellbogen auf, dann kämpft er um sein Leben
Weiterlesen

Mann wacht mit Brennen im Ellbogen auf, dann kämpft er um sein Leben

Als dieser Mann in der Früh aufwacht, wartet eine böse Überraschung auf ihn: Auf seinem Ellbogen hat sich ein Tennisball großes Geschwür gebildet, das ihm beinahe das Leben kostet, denn dahinter verbirgt sich etwas viel Heftigeres als eine Schleimbeutelentzündung!

Es klingt wie der pure Albtraum: Ohne etwas zu ahnen geht Chris Gordon (44) schlafen. Doch als er in der Früh aufwacht, spürt er starke Schmerzen in seinem Ellbogen.

Als er ihn berührt, erleidet er den ersten Schock: Ein Tennisball großes Geschwür ragt aus seinem Ellbogen heraus. Doch der größere Schock erwartet ihn im Krankenhaus, als er die Diagnose erfährt...

Das Geschwür im Ellbogen stellt sich als lebensgefährlich heraus.  Jan-Otto / Getty Images

Lebensgefährliche Entzündung

Sein Hausarzt gibt ihm erstmal Entwarnung: Er denkt, es handele sich um eine Schleimbeutelentzündung. Doch zu Hause wird dem Sonderschullehrer schwindlig und schlecht - er beschließt ins Krankenhaus zu fahren.

Dort folgt die Schockdiagnose: Fleischfressende Bakterien sind dabei seine Haut, Fett und Muskelgewebe zu zersetzen und das großflächig. Chris Gordon leidet unter einer nekrotisierenden Fasziitis, einer Infektionskrankheit der Unterhaut. Der Mann beschreibt seine Krankheit gegenüber der DailyMailfolgendermaßen:

Stell dir ein Feuer vor, das mitten in einem trockenen Wald beginnt. Die einzige Möglichkeit, die Ausbreitung zu stoppen und das Feuer zu kontrollieren, besteht darin, die Bäume zu entfernen, bevor das Feuer sie als Brennstoff verwenden kann. Und jetzt stell dir vor, dass der Wald deine Haut ist und das Feuer nekrotisierende Fasziitis.

Schwieriges Unterfangen am OP-Tisch

Um diesen Brand aufzuhalten, müssen ihm die Ärzte die Haut entfernen. Bis zu zehn Ärzte befinden sich am Operationstisch, danach folgt ein Team aus der plastischen Chirurgie, das ihm wieder eine Haut anbringt.

Insgesamt muss er zwei Wochen auf der Intensivstation verbringen, danach weitere 65 Tage im Krankenhaus. Doch damit ist noch lange nicht Schluss: Acht Monate lang wird er nach Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin stationär und ambulant versorgt.

Er trägt seine Narben mit Stolz

Heute trägt Chris seine Narben mit Stolz, denn sie zeugen von dem enormen Glück, das er hat, noch am Leben zu sein. Seit dem albtraumhaften Erwachen hat sich sein Leben extrem verändert: Er lebt den Sport und versucht sich an den verschiedensten Sportarten.

In Tae Kwon Do hat er sogar den schwarzen Gürtel errungen. Mit seiner Geschichte will er Menschen ermutigen, nicht aufzugeben, sondern zu kämpfen.

Von Maximilian Vogel

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen