Delta bremst Urlaubseuphorie: Spahn warnt vor "Sorgenherbst"

Die letzten heißen Tage haben schon einen Vorgeschmack auf den Sommerurlaub gegeben. Und auch wenn die Corona-Zahlen in Deutschland weiter sinken, hat das ein oder andere Urlaubsland ganz schön mit der Delta-Variante zu kämpfen.

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Der Sommer steht nicht nur vor der Tür, er ist bereits da. Und so sind viele in Urlaubsstimmung – wenn nicht schon auf dem Weg dorthin. Wegen der sinkenden Corona-Zahlen hierzulande und immer mehr Menschen, die sich impfen lassen, scheint die Pandemie überwunden. Doch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn trübt die Urlaubseuphorie.

Appell an alle Reisenden

Auch wenn sich die Lage in Deutschland immer mehr entspannt, besteht die Gefahr, dass sich Urlauber im Ausland mit der Delta-Variante infizieren und diese mit in die Bundesrepublik bringen. Grundsätzlich könne man zwar unbesorgt verreisen, "bei Reiseländern, die von der Delta-Variante bereits stark betroffen sind, sieht das aber anders aus", sagt er dem Handelsblatt.

Ich appelliere an alle Reisenden, sich sorgsam über das Infektionsgeschehen zu informieren, Testangebote anzunehmen und die Quarantänepflichten ernst zu nehmen. So führt der Urlaubssommer nicht zu einem Sorgenherbst.

Auch Kinder und Jugendliche sollen geimpft werden

Schon jetzt ist die gefährliche Delta-Variante in Deutschland auf dem Vormarsch. Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts sprechen eine klare Sprache: Sie haben sich im Vergleich zur vorherigen Woche verdoppelt. Experten hoffen daher auf ein schnelles Voranschreiten der Impfkampagne, um die Delta-Variante einzudämmen.

Spahn ruft daher auch zur Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren auf. Nur so könne dem Virus auch im Herbst entgegengewirkt und ein reibungsloser Schulalltag garantiert werden.