Covid-19: 18-Jährige benötigt 3 Notoperationen am Gehirn kurz nach Impfung

Eine 18-Jährige bekommt kurz nach der Impfung gegen Covid-19 mit dem Vakzin von Johnson & Johnson Krampfanfälle. Drei Monate später wird sie nach drei Operationen am Gehirn aus dem Krankenhaus entlassen. Wir erzählen euch ihre traurige Geschichte.

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Es ist ein extrem seltener Fall: Expert:innen sprechen von einer Wahrscheinlichkeit von einem Fall in einer Million, denn der Impfstoff ist offiziell genehmigt, im Normalfall ungefährlich und wirksam gegen Covid-19, so wird er auch schon in Hausarztpraxen verimpft. Doch das Schicksal der 18-jährigen Amerikanerin erschütternd.

Die eine Dosis löst Blutgerinnsel aus

Wie die Daily Mail berichtet, erhält Emma Burkey eine Covid-19-Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson. Dieser Impfstoff soll zwar gegen die Delta-Variante schützen, doch es wird bereits nach einem stärkeren Schutz geforscht.

In Amerika häufen sich zurzeit Fälle von Unverträglichkeiten mit diesem Vakzin. Auch ein Mann klagt über ungewöhnliche Schmerzen, da ihm nach der Impfung die Haut abgeht.

Nach der einen Dosis Johnson & Johnson bekommt die 18-Jährige jedoch kurze Zeit später Krampfanfälle. Mit dem Flugzeug wird sie ins Krankenhaus von Las Vegas eingeliefert.

Doch die Situation ist gefährlicher als gedacht. Sie wird in ein Krankenhaus in Kalifornien übergesetzt und in ein künstliches Koma versetzt, um sie am Leben zu erhalten.

Was dann folgt, sind drei Operationen am Gehirn, denn Emma hat durch den Impfstoff Blutgerinnsel im Hirn entwickelt. Diese hätten zum Tod führen können.

3 Operationen und Genesung

Die Operationen verlaufen gut, aber durch die Blutgerinnsel bleibt die junge Frau nicht ohne Schäden. Drei Monate später darf Emma Burkey zurück nach Hause, doch ohne laufen zu können. Auch ihre linke Körperseite kann sie zurzeit nicht bewegen. So erklärt Bret Johnson, Angehöriger der Familie:

Sie kann im Moment nicht laufen. Sie arbeiten, arbeiten, arbeiten mit ihr daran, aber ihr linkes Bein ist nicht kooperativ, und ihre linke Seite ist nicht sehr kooperativ. Wenn sie wieder lernen kann, wie man läuft, ist das ein Wendepunkt.

Eine sehr schwierige Zeit für die ganze Familie, die zurzeit alles in die Wege setzt, um Emma den Alltag zu erleichtern und ihr bei der Genesung zu helfen. In einer Go-Fund-Me-Aktion wurden bereits 60.000 Dollar für die Genesung von Emma gesammelt. Sie hat bereits enorme Fortschritte gemacht, die Hoffnung schenken:

All ihre geistigen Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit kamen zurück.