Corona-Pandemie: Bill Gates prophezeit Rückkehr zur Normalität bis Ende 2022

Eine Rückkehr zur Normalität? Davon können wir aktuell nur träumen. Doch Bill Gates ist sich sicher, zu wissen, wann wir mit einem Ende der Pandemie rechnen können.

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Noch knapp eineinhalb Jahre bis zu einem normalen Leben? Solange dauert es laut Ex-Microsoft-Chef Bill Gates noch, bis wir die Pandemie endlich überwunden haben.

Und die Chancen, dass er damit recht haben könnte, stehen nicht schlecht, da in der Vergangenheit zahlreiche seiner Prophezeiungen bereits in Erfüllungen gegangen sind.

Zieht er seine Aussage zurück?

Der Milliardär ist nicht zuletzt für seine außergewöhnlichen Ideen bekannt. Er hat zum Beispiel seine ganz eigene Idee, wie er die Welt retten kann. Diese ist jedoch ziemlich umstritten.

Gegenüber der größten spanischen Tageszeitung El País äußert Bill Gates noch vor Kurzem selbstsbewusst recht optimistische und hoffnungsspendende Aussichten bezüglich der Pandemie:

Bis Sommer 2021 werden die Dinge wieder normal und bis 2022 wird es in Ländern wie Spanien und den USA möglich sein, größere Veranstaltungen zu organisieren.

Doch im Gespräch mit der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza und dem Informationssender TVN24 zieht der Visionär seine Einschätzung zurück und legt noch mal einen drauf:

Bis Ende 2022 sollten wir praktisch gänzlich in die Normalität zurückgekehrt sein.

Die Corona-Pandemie eine "unglaubliche Tragödie"

In dem Gespräch gesteht er auch, dass die Pandemie "eine unglaubliche Tragödie" sei, die er allerdings bereits 2015 im Rahmen einer Konferenz prophezeit hat:

Wenn etwas in den kommenden zehn Jahren mehr als zehn Millionen Menschen töten wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ein Virus daran schuld ist und kein Krieg.

Der ehemalige Microsoft-Chef hat seit Beginn der Gesundheitskrise mit Hilfe seiner Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung knapp 1,75 Milliarden Dollar in die Bekämpfung der Pandemie gesteckt.

Steht uns eine schlimmere Pandemie bevor?

Doch selbst wenn die Corona-Pandemie bis Ende 2022 tatsächlich überwunden ist, so geht der Philanthrop nicht davon aus, dass die Gefahr gebannt ist, wie er im Januar gegenüber der Süddeutschen Zeitung warnt:

Wir sind auf die nächste Pandemie nicht vorbereitet. Ich hoffe, dass die Situation in zwei Jahren anders aussehen wird. Impfungen, Tests, Medikamente, Epidemiologie, Kontrolle – Es gibt viel zu tun.

Der Milliardär geht außerdem davon aus, dass eine Pandemie nicht das Schlimmste ist, was uns passieren kann. Zwei Bedrohungen stuft er als noch viel gefährlicher ein.