Kampf um Corona-Impfstoff löst Spionagekrieg aus!
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Kampf um Corona-Impfstoff löst Spionagekrieg aus!

Jeder will in als Erstes haben: Einen wirksamen Impfstoff gegen Covid-19. Ein britischer Geheimdienst deckt nun auf, dass sich mittlerweile ein wahrer Spionagekrieg entwickelt hat, der an Techniken des Kalten Krieges erinnert.

Die ganze Welt, die durch die Corona-Pandemie soziale und körperliche Einschränkungen sowie unzählige Verluste zu verbuchen hat, wartet gespannt auf einen wirksamen Impfstoff gegen Covid-19.

Während die einen daran forschen und dabei Haie getötet werden sollen, um möglichst viele Squalen zu gewinnen, versprechen andere bereits einen Impfstoff im November.

Spionage wie im Kalten Krieg

Geheimagenten aus China, Russland und dem Iran versuchen daher seit einiger Zeit, Forschungsergebnisse zum Corona-Impfstoff als Erstes in die Finger zu bekommen, wie die New York Times berichtet. Das Land, das nämlich zuerst den Impfstoff in den Händen hält, wird enorme geopolitische Vorteile erlangen.

Spionage mithilfe von Hackern  seksan Mongkhonkhamsao@Getty Images

Cyberangriffe auf Universitäten und Foschungseinrichtungen

In Cyberangriffen stürzt sich der chinesische Geheimdienst auf Daten von Universitäten und Forschungseinrichtungen, vor allem in den USA. Sie versuchen dabei, Forschungsfortschritte zu stehlen, um ihre eigenen Forschungen voranzutreiben. Zudem wäre die Cyber-Sicherheit nicht so stark ausgeprägt.

Die Universität von North Carolina soll solche Cyberattacken schon zu spüren bekommen haben. Aber auch Daten der Weltgesundheitsorganisation dürften schon in die Hände des chinesischen Geheimdienstes gelangt sein, denn China hat schon frühzeitig gewusst, welcher Impfstoff zurzeit von der WHO am wirkvollsten eingestuft wird.

Doch auch der russische Geheimdienst SWR bleibt bei den Spionageangriffen nicht untätig. Dieser weitet seine Attacken sogar auf Kanada und Großbritannien aus. Cyberangriffe hatte bereits die Universität von Oxford und ihr pharmazeutischer Partner AstraZeneca zu spüren bekommen. Schließlich steht ein Oxford-Forscher kurz vor dem Durchbruch.

Cyberattacken können zu Datenverlust der Forschung führen

Problematisch dabei ist nicht nur, dass die Geheimdienste den Forschern Daten stehlen, sondern Hacker bringen auch mit ihren Spionagetätigkeiten Forschungsergebnisse durcheinander oder beschädigen die Daten der Forscher. Dadurch werden Falschinformationen verbreitet, teils auch beabsichtigt.

Der amerikanische Geheimdienst beteuert unterdessen, die Cyberattacken nur abzuwehren, doch dadurch könnten sie auch Forschungsergebnisse und Daten sammeln...

Mittlerweile spionieren sich die Spione gegenseitig aus - eine Technik, die stark an die Zeit des Kalten Krieges erinnert. Ost und West hat sich in dieser Zeit beim "Wettlauf ins All" überwacht. Droht uns ein Spionagekrieg oder befinden wir uns bereits mittendrin?

Von Maximilian Vogel

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