Marco van Basten: "Wer behauptet, Ronaldo sei besser als Messi, versteht nichts von Fußball"
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Marco van Basten: "Wer behauptet, Ronaldo sei besser als Messi, versteht nichts von Fußball"

Marco van Basten: "Wer behauptet, Ronaldo sei besser als Messi, versteht nichts von Fußball"

Es gibt Ausnahmetalente im Fußball, die selbst den größten Sportmuffel beeindrucken dürften. Zweifelsohne gehören zu diesen Rekordtorschütze Cristiano Ronaldo und Stürmer Lionel Messi. In die Debatte, wer von beiden denn nun der begnadetere Fußballspieler sei, mischt sich nun auch der FIFA-Beauftragte Marco van Basten ein.

Marco van Basten ist selbst eine Stürmerlegende. Nach einigen Stationen als Trainer arbeitet er mittlerweile für die FIFA als leitender Beauftragter für technische Entwicklung. In der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera äußert er sich nun zu zwei Fußballern, an die man sich auch noch lange nach dem Ende ihrer Karriere erinnern wird: Cristiano Ronaldo und Lionel Messi.

Ronaldo ist gut, Messi ist besser

Lionel Messi selbst scheint kein großes Problem mit seinem Rivalen zu haben, in einem Interview schließt er es sogar nicht aus, dass er und Ronaldo eines Tages in einem Team spielen könnten.

Auch Ex-Fußballspieler Marco von Basten ist von Ronaldos Können beeindruckt, stellt aber gleichzeitig auch klar, dass man den Portugiesen nicht wirklich mit dem Argentinier vergleichen könne:

Cristiano Ronaldo ist ein großartiger Spieler. Wer aber behauptet, er sei besser als Messi, versteht überhaupt nichts von Fußball. Oder er tut es aus Boshaftigkeit.
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Es gibt keinen zweiten Lionel Messi

In dem Interview geht er sogar so weit zu sagen, dass vor allem Messi das Ausnahmetalent sei, dass man im Fußball nicht sehr oft zu sehen bekomme:

Messi ist einzigartig. Er ist nicht zu kopieren und sein Spiel kann man nicht nachahmen. Spieler wie ihn gibt es alle 50 oder 100 Jahre. Als Kind ist er in einen Topf voller Fußballgenialität gefallen.

Beeindruckend sei allerdings, dass beide auch mit über 30 Jahren noch in absoluter Topform seien (Ronaldo hält sich dafür an einen strengen Plan) und sich so bald wohl keiner der beiden in die Fußballrente verabschieden wird. Er selbst musste seine Karriere damals mit Anfang dreißig wegen körperlicher Probleme beenden.

Solange die beiden noch auf dem Rasen auflaufen, solange wird wohl auch die Diskussion, wer denn nun besser sei, anhalten. Wir schauen einfach beiden gerne noch eine Weile lang bei ihrem überragenden Spiel zu.

Von Simone Haug

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