Let The Music Play: Deshalb ist Musik gut für die Gesundheit
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Let The Music Play: Deshalb ist Musik gut für die Gesundheit

Wir alle wissen, dass Musik unsere Stimmung innerhalb weniger Sekunden aufhellen kann. Wie wirkt sie sich aber auf den Körper aus? Wir verraten euch mehr...

Musik ist nicht nur das perfekte Mittel gegen schlechte Laune, sie wirkt auch auf andere Weise positiv auf unseren Körper! Das Hören unserer Lieblingssongs hat ungeahnte Vorteile für unsere Gesundheit. Also drückt auf Play, während wir euch die wichtigsten Informationen darüber näherbringen.

Musik zur Stressbewältigung

Musik wirkt durch ihre stimmungsaufhellende Funktion indirekt auf unseren Körper ein. Oft reicht es, die ersten Töne eines Songs zu hören, und schon läuft uns ein Schauer über den Rücken und das gute Gefühl dringt bis ins Mark ein. Verantwortlich dafür sind die Neurotransmitter. Durch das Hören von Musik wird Dopamin, auch als Glückshormon bekannt, in unserem Gehirn ausgeschüttet. Außerdem wird die Produktion des Stresshormons Kortisol reduziert.

Musik mit therapeutischer Wirkung

Musik wirkt auch schmerzstillend - nicht umsonst gibt es den Zweig der Musiktherapie. Sie heilt nicht im buchstäblichen Sinn, wirkt aber angstlösend in Stresssituationen. Wir haben bereits Dopamin erwähnt, doch auch Serotonin, das Gute-Laune-Hormon, Serotonin, wird durch das Hören von Musik freigesetzt, ebenso wie wohltuende Endorphine. Sie umschließen gewissermaßen das Adrenalin, wodurch Musik beruhigend wirkt.

Musik für bessere Leistungen im Sport

Alle Sportler können bestätigen, dass Musik bei hartem Training für ungeahnte Energieschübe sorgt. Bestimmt habt ihr auch schon mal das berühmte Lied Gonna Fly Now aus dem Film Rocky angehört, um eure sportliche Leistung nochmal in die Höhe zu schrauben!

Musik lenkt uns nämlich von der Anstrengung ab. Außerdem hat sie einen Einfluss auf unsere Motivation und bringt uns dazu, uns selbst zu übertreffen. In manchen Wettkämpfen ist sie sogar verboten, da sie eine wahre Hilfe darstellt.

Musik für ein besseres Gedächtnis

Ihr wisst nicht mehr, was ihr gestern zu Mittag gegessen habt, aber ihr könnt noch den Liedtext von einem Sommerhit Ende der 90er Jahre auswendig? Das ist völlig normal, denn Musik aktiviert und entwickelt unser Gedächtnis einfach mühelos und automatisch.

Melodien und Texte schleichen sich in unserem Kopf ein und bleiben dort für lange Zeit. Songs werden so zu wahren Zeitmaschinen, mit denen wir bestimmte Augenblicke auf Knopfdruck wieder aufleben lassen können.

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Musik zum Fördern von zwischenmenschlichen Beziehungen und Empathie

Wenn ihr in einer Gruppe musiziert oder singt, wie etwa beim Karaoke, schütten die Teilnehmenden nicht nur Dopamin, Serotonin und Endorphine aus, sondern auch Oxytocin. Dieses Molekül spielt eine große Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen und wird nicht umsonst auch Kuschelhormon genannt. Musik hilft uns außerdem dabei, besser zuzuhören - bei Musik und auch im Kontakt mit anderen Menschen. Wenn ihr gemeinsam mit anderen Menschen Musik hört, beginnen eure Herzen übrigens tendenziell, im Gleichklang zu schlagen.

Die Liste könnte noch weiter fortgesetzt werden, denn Musik hilft beim Einschlafen, fördert die Kreativität, verbessert kognitive Funktionen, lässt den Blutdruck sinken und schützt gegen das Altern... Ein wahres Wundermittel!

Von Martin Gerst
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