Raubtier nähert sich Bienenstock: Mit der Reaktion der Bienen hat es nicht gerechnet
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Raubtier nähert sich Bienenstock: Mit der Reaktion der Bienen hat es nicht gerechnet

Ein Raubtier ist auf Beutezug und glaubt bei einem Bienenschwarm leichte Beute zu machen: Trotz der imposanten Erscheinung des Tieres, zögern die Bienen nicht. Und ihre Reaktion ist heftig!

Spinnen sind als gefürchtete Raubtiere bekannt. Manchmal suchen sie sich allerdings Gegner aus, die mächtiger sind als sie selbst. Als Beweis dafür seht ihr im Video ein spannendes Aufeinandertreffen, das von einem Imker aus South Carolina gefilmt wird. Während er einen seiner Bienenstöcke überprüft, bemerkt er eine Spinne, die auf dem Bienenstock sitzt. Genauer gesagt handelt es sich um ein Exemplar der Spinnengattung Dolomedes.

Dolomedes alias die Angelspinne

Diese relativ großen Spinnen ernähren sich hauptsächlich von Insekten, die sie sowohl an Land als auch an der Wasseroberfläche fangen können. Daher auch ihr Spitzname "Angelspinnen". Im Gegensatz zu anderen Spinnen jagen sie die Insekten nicht mithilfe ihrer Seidenfäden. Sie ziehen es vor, ihre Beute selbst zu fangen.

Die Anwesenheit dieses Dolomedes-Exemplars in der Nähe eines Bienenstocks lässt daher keinen Zweifel offen: Die Spinne ist auf der Suche nach einer Mahlzeit, so der Imker, der solche Eindringlinge unweit seiner Bienen öfter beobachtet. Er filmt seinen Schwarm oft und zögert auch dieses mal nicht, die Kamera in die Hand zu nehmen und eine wirklich beeindruckende Szene aufzunehmen.

Als die Bienen angreifen

Die Spinne bewegt sich zunächst sehr wenig und die Bienen scheinen nicht auf sie zu reagieren."Die Bienen achten noch nicht auf die Spinne, weil sie darin keine Gefahr sehen", erklärt der Imker in der Beschreibung.

Doch das Raubtier steht nicht sehr lange still und die Bienen reagieren prompt. Ein regelrechter Angriff folgt: Die Bienen eilen auf die Spinne zu und stechen sie von allen Seiten. Angeschlagen wie die Spinne ist, kann sie sich kaum wehren. "Bienengift lähmt die Spinne in Sekunden, aber die Bienen hören nicht auf, zu stechen. Sie greifen weiter an, solange sie das Gefühl haben, dass sich der Feind noch bewegt", kommentiert der Imker.

Neue Bienen rücken vor und stechen so lange, bis der Eindringling keine Lebenszeichen mehr zu zeigen scheint. Nach und nach verlassen immer mehr Bienen ihr Opfer, aber manche stechen einfach weiter. "Die Spinne ist vollständig vernichtet, aber einige Bienen wollen sicherstellen, dass der Feind nicht zurückkommt, um zu beißen", schließt der Imker.

Effektive Angriffsstrategien

Diese Auseinandersetzung zeigt einmal mehr, dass die Anzahl der gegnerischen Kämpfer ein weitaus wichtigeres Kriterium ist als die Größe. Und Bienen sind Experten auf diesem Gebiet. Einige Arten sind sogar zu sehr ausgeklügelten Angriffen fähig, um ihre Angreifer zu besiegen.

Dies ist der Fall bei den japanischen Bienen, die "Hitzebälle" erzeugen, um sich gegen Riesenhornissen zu verteidigen. Sie setzen ihren Stachel ein, um ihr starkes Gift dem Feind zu injizieren. Obwohl Bienen normalerweise nach dem Stechen eines Menschen sterben, ist dies bei anderen Insekten nicht der Fall. Diese können sie mehrmals stechen.


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