Gefälschte E-Mails von Notaren: Hütet euch vor dieser Masche, die euch alle Ersparnisse kosten könnte

Eine neue Art von Betrug macht sich im Internet breit. Mit dieser ziemlich dreisten Masche kann ein unvorsichtiger Internetnutzer Zehntausende von Euro verlieren.

Gefälschte E-Mails von Notaren: Hütet euch vor dieser Masche, die euch alle Ersparnisse kosten könnte
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Das Internet ist seit über zwanzig Jahren ein Spielfeld für böswillige Menschen. Während Phishing mit Mails begonnen hat - was das genau ist, erklären wir euch im Video -, sich vor allem in der Pandemie mit SMS verstärkt bemerkt gemacht hat, im Zusammenhang mit einer Paketlieferung, taucht nun der gefälschte Notar-Betrug auf. Wir erklären, was diese Masche ist und wie man sie vermeiden kann.

Falsche Bankdaten

Die (etwas paradoxe) Philosophie der Web-Betrüger besteht darin, durch Einfallsreichtum Geld zu erhalten, ohne sich anzustrengen. In Frankreich scheint eine neue Art von Phishing-Betrug auf dem Vormarsch zu sein und hat bereits mehrere Opfer gefordert, wenn auch von sehr weit entfernten Orten aus.

Wie so oft werden auch hier gefälschte E-Mails verschickt. In diesem Fall handelt es sich um E-Mails, die von gefälschten Notaren an Personen geschickt werden, die im Begriff sind, eine Immobilie zu kaufen.

Um ihre Taten auszuführen, hätten die Betrüger zuvor die E-Mail-Systeme mehrerer Notare gehackt, um an die Namen und Adressen von Personen zu gelangen. Das französische Magazin Que Choisir erklärt:

Die Nachricht fasste alle Elemente des Verkaufs genau zusammen (Adresse der Immobilie, Preis, Kontaktdaten des Notars usw.), mit der Ausnahme, dass die Bankverbindung nicht die des Firmenkontos war, sondern die eines Kontos im Ausland. Zu spät: Wenn der Käufer von dem Betrug erfährt, hat die Bank die Transaktion bereits genehmigt.

Zehntausende von Euro gestohlen

Nach Angaben der Verbraucherzentrale haben mehrere "Käufer" ihre Ersparnisse in Rauch aufgehen sehen. Obwohl diese Masche kühn und gut durchdacht ist, ist sie nicht narrensicher.

Um zu vermeiden, dass man getäuscht wird, ist es am einfachsten, die Absenderadresse zu überprüfen und zu verifizieren, auch wenn die E-Mail plausibel erscheint.

Ebenso ist es wichtig, einen Blick auf die in der E-Mail mitgeteilten Bankdaten zu werfen, insbesondere bevor eine so wichtige Transaktion eingeleitet wird.

Schließlich empfiehlt Que Choisir, "in eine Bankfiliale zu gehen und Ihren Berater zu bitten, das Konto zu überprüfen und eine sichere Transaktion durchzuführen".

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