Postnatale Depression bei Vätern hat drastische Folgen auf das Baby

Postnatale Depression bei Vätern hat drastische Folgen auf das Baby

Was ist eine postnatale Depression? Statistisch gesehen sind zwischen fünf und 15 Prozent der Frauen von dieser Krankheit betroffen. Aber auch die Männer sind nicht immun gegen die postnatale Depression, doch das hat drastische Folgen auf das Neugeborene.

Reizbarkeit, übertriebenes Verhalten und in eine Depression zu fallen, sind nach der Geburt für eine Frau nicht ungewöhnlich. Das bedeutet natürlich nicht, dass die frischgebackene Mutter ihr Kind nicht liebt.

Die Ursache dieser Krankheit ist ein psychologisches Leiden, verursacht durch die enorme Veränderung des Lebens. Viele Paare ziehen in eine größere Wohnung um und müssen große Summen in die Babyausstattung investieren und insgesamt ist eine Schwangerschaft in der Regel sehr stressig.

Auch ein männliches Problem

Während diese Krankheit bei Frauen anerkannt ist, ist sie bei frischgebackenen Vätern noch lange nicht anerkannt. Doch auch sie können von einer postnatalen Depression betroffen sein. Laut einer amerikanischen Studie sind sogar mehr als vier Prozent der Männer betroffen. 

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Das Thema junge depressive Väter wird fast nie diskutiert, weil sie so selten sind. Die Studie besagt: „Wir wissen, dass depressive Väter weniger mit ihren Kindern zu tun haben, was zu kognitiven und verhaltensbedingten Problemen führen kann.“

Das Problem ist, dass diese Väter ihre Krankheit in der Regel nicht zulassen. Sie drücken ihre Traurigkeit, Aufregung oder gar Wut nicht aus. Sie behalten ihre Gefühle lieber für sich, anstatt sich die notwendige psychologische Hilfe zu suchen. Sich helfen zu lassen ist jedoch keine Schande.

Maximilian Vogel
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