Nach Kritik an Essener Tafel: Nun gerät Kanzlerin Merkel unter Beschuss
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Nach Kritik an Essener Tafel: Nun gerät Kanzlerin Merkel unter Beschuss

Die Diskussion um den Aufnahmestopp ausländischer Bürger bei der Essener Tafel sorgt seit Tagen für hitzige Gemüter - nachdem sich bereits einige Politiker, unter anderem Sahra Wagenknecht, zur Kontroverse geäußert haben, steht Kanzlerin Merkel nun für ihr Statement unter Beschuss.

Angela Merkel hatte sich kritisch zum Vorgehen der Essener Tafel geäußert. In einem RTL-Interview erklärte sie: „Da sollte man nicht solche Kategorisierungen vornehmen. Das ist nicht gut.“

Nun stellen sich unter anderem Christian Lindner, Robert Habeck, aber auch Politiker von CDU und CSU offen gegen die Worte der Kanzlerin. Lindner sagte der Bild-Zeitung: „Wenn Helfer bedrängt werden, dann sollte die Politik die Tafel nicht kritisieren, sondern Hilfe anbieten.“ Es sei wichtig, dass die Politik die Augen nicht vor Alltagsproblemen verschließe.

Auch Grünen-Chef Robert Habeck vertritt eine ähnliche Meinung: „Letztlich baden Freiwillige aus, was die Politik versäumt hat. Die Antwort kann nur sein, dass wir Integration genauso vorantreiben wie den Kampf gegen Armut.“

Zuvor hatten sich auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach verständnisvoll zur Entscheidung der Essener Tafel geäußert. Allerdings stehen Sozialverbände, Politiker verschiedener Parteien und Tafeln anderer Bundesländer hinter Merkel und halten das Vorgehen der Essener Tafel ebenfalls für falsch.


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