Das Tietze-Syndrom!

Beim Tietze-Syndrom haben die Patienten starke Schmerzen im Brustbein und im Bereich der zweiten und dritten Rippe. Die Krankheit ist nicht dauerhaft und verschwindet nach einigen Wochen oder Monaten.

Tietze-Syndrom: Symptome 

Beim Tietze-Syndrom leidet der Erkrankte an Schmerzen auf Höhe des Brustbeins und der zweiten sowie der dritten Rippe. Es können stechende Schmerzen sein, die den Patienten häufig in einigen Bewegungen einschränken.

Allein Husten kann schon große Schmerzen auslösen, ebenso wie eine einfache Bewegung des Arms. Außerdem kann es am Körper zu Schwellungen und Rötungen kommen.

Tietze-Syndrom: Ursachen

Die Ursachen des Tietze-Syndroms sind oft unbekannt, aber einige Faktoren können beim Erscheinen des Tietze-Syndroms eine Rolle spielen. Verschiedene Ereignisse können das Tietze-Syndrom auslösen: Ein Schlag auf den Brustkorb, etwa, Körperverschleiß oder eine Entzündung am Knorpel sowie Traumata, die eine oder mehrere falsche Bewegungen ausgelöst haben (z.B. das regelmäßige Teppichausschütteln beim Hausputz).

Diagnose und Behandlung

Die Schmerzen, die am Brustkorb auftreten, können beunruhigend sein, da sie ein Herzproblem nahelegen. Bei solchen Symptomen sollte man schleunigst einen Arzt aufsuchen. Dabei kommt es zu einer klinischen Untersuchung, bei der die schmerzbetroffene Zone betastet wird und der Patient befragt wird, um zu einer Diagnose zu kommen. Ein Röntgenbild muss nicht zwingend erstellt werden, kann jedoch vom Arzt empfohlen werden, etwa wenn der Patient besonders starke Schmerzen am Brustkorb hat.

Das beste Heilmittel ist Erholung. Der Patient sollte sich nicht körperlich anstrengen und Bewegungen, die Schmerzen auslösen könnten, vermeiden. Schmerzmittel und entzündungshemmende Mittel können eingesetzt werden. Die Schmerzen verschwinden normalerweise nach einigen Wochen oder Monaten. Sollten sie länger andauern, sind Kortison-Spritzen eine Möglichkeit. Ein Rückfall ist beim Tietze-Syndrom nicht auszuschließen.

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