Paluten jagt Fans riesigen Schrecken ein: Viele vermuten sein Karriere-Aus
© Paluten@Instagram

Paluten jagt Fans riesigen Schrecken ein: Viele vermuten sein Karriere-Aus

Paluten gehört zu den erfolgreichsten Youtubern Deutschlands. Der Hamburger zählt momentan unglaubliche 3,49 Millionen Abonnenten auf seinem Kanal. Denen jagt er vor ein paar Tagen einen ganz schönen Schrecken ein.

Patrick Mayer, wie der Youtuber mit bürgerlichem Namen heißt, erfreut seine Follower v.a. mit seinen Let's Plays und Vlogs. Vor Kurzem sorgt er in der Gamer-Szene für Gesprächsstoff: Eines seiner Videos lässt erahnen, dass er darüber nachdenkt, der Youtbe-Welt den Rücken zu kehren.

Kleines Wort - große Wirkung

Vor knapp einer Woche postet der Gamer ein Video auf seinem Kanal, dessen Vorschau komplett schwarz ist und das sich ganz einfach nur "danke" nennt. Bei vielen seiner Follower schrillen deshalb die Alarmglocken: Sie befürchten, der Youtube-Star möchte seinen Kanal nicht weiterführen.

ThisLuckyBoii schreibt z.B. "Ich denke es ist jetzt Zeit... aufzuhören"😂😂 zumindest dachte ich das kommt😂". Nicole Berdolls Denken geht in eine ähnliche Richtung: "Herzinfakt ich dachte er sagt und an dieser stelle sage ich ciao😩😂" und auch Lucy Steger denkt, der Gamer würde fortan von der Bildfläche verschwinden: "herzinfarkt als ich nur "danke“ als mitteilung gelesen hatte, kurz gedacht du hörst auf".

Zur Beruhigung aller Fans: Ans Aufhören scheint der Hamburger noch lange nicht zu denken. Eigentlich möchte er sich mit seinem Video nur bei seinen treuen Fans bedanken. Dank derer ist er nämlich überhaupt so erfolgreich.

Paluten dazu:

Es war mit Abstand die beste Entscheidung meines Lebens. Ich habe einen Youtube-Kanal erstellt und genau sieben Jahre später habe ich ungefähr 3,5 Millionen Abonnenten, meine Videos wurden über 2,4 Milliarden mal angeklickt. Ich denke es ist gerade ein echt guter Zeitpunkt, danke zu sagen. Leute, danke danke dank, dass ihr euch meine Videos anguckt, dass ihr mich unterstützt."

Von klein auf sei es sein Traum gewesen, als Gamer zu arbeiten und so habe er damals als Student die vorlesungsfreie Zeit genutzt, um einen Youtube-Kanal zu eröffnen, der ihn beim Daddeln zeigt.

Diese Entscheidung vor sieben Jahren stellt das Leben von Paluten komplett auf den Kopf: Er verlässt sein geliebtes Hamburg, um nach Köln zu ziehen und lernt viele neue Menschen kennen, mit denen er heute auf schöne Zeiten zurückblicken kann.

Einfluss auf andere

Der Youtube-Star gibt zu, froh darüber zu sein, mit seinem Hobby die Miete zahlen und auch für später Geld auf die Seite legen zu können - ein wenig scheinen auch ihn Zukunftsängste zu plagen - aber am schönsten findet er es, seinen Fans gute Laune mit seinen Videos bereiten zu können.

Er fände es schön, wenn andere mit seinen Videos einfach 15 Minuten abschalten könnten, sei es, weil der Job sonst so stressig ist, die letzte Klausur nicht so gut lief, wie sie eigentlich sollte oder der Freund oder die Freundin Schluß gemacht hätten.

Palutens treue Fans überschlagen sich mit Komplimenten für den Gamer und drücken ihm gegenüber die ganz eigene Dankbarkeit aus. IronIBot z.B. schreibt: "Hey Palle, warum bedankt du dich? Ja natürlich können sich beide Seiten bedanken, aber ich fände es besser, wenn sich die Zuschauer bei dir bedanken. Ohne dich hätten ich nicht jeden Tag ein cooles Video, was mich nach der Schule, von der Schule erlöst. Und deshalb noch einmal danke, für deine täglichen Videos". Giuliano123 fügt hinzu: "Bin so froh, dass ich mit dir aufgewachsen bin und nicht mit so jemanden wie standartskill. Danke!" Von Kommentaren dieser Art wimmelt es in der Kommentarspalte nur so.

Für die Älteren unter uns sind Gamer ein vielleicht merkwürdiges Phänomen, aber wer wie Paluten oder PewDiePie - der vor Kritik eher nicht verschont wird - den Menschen so einfach viel Freude bereiten kann, der scheint etwas richtig zu machen.

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Auch wir freuen uns auf mindestens sieben weitere Jahre mit einem unserer Lieblings-Gamer, der bei all seinem Erfolg nicht vergessen hat, wem er genau diesen zu verdanken hat.

Simone Haug
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