Wendler-Beef: Oliver Pocher klärt über Fake-Vorwürfe auf

Der Wendler-Pocher-Streit spaltet die Nation. Nachdem RTL ankündigt, die Auseinandersetzung in einer eigenen TV-Show auszutragen, liegt der Verdacht nahe, dass alles eine große Inszenierung ist. In einem Fernseh-Interview klärt Oliver Pocher nun darüber auf.

Wendler-Beef: Oliver Pocher klärt über Fake-Vorwürfe auf.
© Andreas Rentz / Staff / Getty Images
Wendler-Beef: Oliver Pocher klärt über Fake-Vorwürfe auf.

Selten hat ein Streit zwischen zwei Promis so hohe Wellen geschlagen wie dieser: Seit Wochen liefern sich Oliver Pocher und Michael Wendler einen erbitterten Schlagabtausch auf Social Media. Das geht so weit, dass sich der Schlager-Star zwischenzeitlich nicht anders zu helfen weiß, als seinem Gegner kurzerhand mit einer Klage zu drohen.

Nun soll eine Fernsehshow die Fehde ein für alle Mal beenden. RTL kündigt für kommenden Sonntag den großen Showdown an: "Pocher vs. Wendler - Schluss mit lustig!"

PR-Stunt oder medialer Geniestreich?

Auf die Ankündigung des Senders folgt prompt eine heftige Diskussion: Ist die Aktion von langer Hand geplant, um die beiden wieder in Promi-Deutschland auf den Plan zu rufen? Oder hat RTL einfach schnell reagiert und auf geniale Weise das Potenzial einer solchen Show entdeckt? Lange bleiben die Fragen unbeantwortet.

Bis jetzt: Am Mittwochabend treten Oliver Pocher und der Manager des Wendlers, Markus Krampe, bei Stern TV auf. Die Frage des Abends, auf die Moderator Steffen Hallaschka gleich zu sprechen kommt, ist klar: Ist der Streit eine einzige große Inszenierung? Oliver Pocher redet Klartext:

Wer wirklich glaubt, dass ich ihn gezwungen hätte, dass er eine Pick-up-Truck geschenkt bekommt, dass es so peinlich inszeniert wird, dass ich mich darüber lustig mache, dass die Deutschen sich gegenseitig Schlüssel schenken mit Sonnenbrillen – das ist einfach entstanden. Bei mir ist das wie ein Klassenkasper. Ich sehe was, die Leute lachen, da mache ich weiter – und weiter und weiter und weiter.

Öffentliche Auseinandersetzung

Irgendwann, so sagt er, kommt ihm dann der Gedanke, die Auseinandersetzung öffentlich auszutragen. Aus der anfänglichen Idee, eine Live-Veranstaltung zu organisieren, entwickelt sich dann das Konzept einer eigenen TV-Show. Auf das Publikum soll ein "gutes Gespräch unter Feinden" zukommen.

Auch Wendler-Manager Markus Krampe bestätigt, dass die Aktion in keinster Weise geplant war. Auf die Vorwürfe fügt er trocken hinzu: "Ich wäre froh, wenn ich so ein Mediengenie wäre."

Ruhe vor dem Sturm

Während Gegner Pocher und Manager Krampe im TV versuchen, die Authentizität des Unterfangens zu versichern, fliegt Michael Wendler selbst derweil in die USA, um dort seine Tochter Adeline zu besuchen.

Die Show wird jedenfalls kommen, so oder so. Wir dürfen gespannt sein, ob sie tatsächlich einen Schlussstrich unter den "Beef" setzten wird. Zwischenzeitlich sehen sich sogar Stars wie Til Schweiger gezwungen, einzugreifen. Und die Klage, mit der Wendler nach Pädophilie-Witzen über ihn drohte, fällt wohl auch erstmal ins Wasser.

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