Wegen Vergewaltigungsvorwürfen: Luke Mockridges Serie ist nicht mehr für den Comedypreis nominiert

Es ist wieder so weit: In Köln wird der deutsche Comedy-Preis verliehen. Doch einer gilt jetzt schon als Verlierer: Luke Mockridge. Wegen dem Vergewaltigungsvorwurf gegen ihn wird seine Netflix-Serie "ÜberWeihnachten" von der Nominierung zurückgezogen.

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Dabei hat der deutsche Komiker mit der italienischen und kanadischen Staatsbürgerschaft diese Entscheidung selbst treffen können, wie Ralf Günther, Geschäftsführer der Veranstalter vom Cologne Comedy Festival gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärt!

Nominierung wird einverständlich zurückgezogen

Aufgrund der öffentlich geführten Diskussionen sind das Cologne Comedy Festival, Sat.1, Netflix, Brainpool Pictures und Luke Mockridge als Co-Produzent übereingekommen, dass die Produktion "ÜberWeihnachten" von der Nominierungsliste des deutschen Comedypreises 2021 genommen wird.

Damit sollen alle Beteiligten aus Cast und Crew geschützt werden, da die gesamte Produktion für den Preis nominiert worden war. Mockridge selbst hat vor wenigen Tagen verkündet, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

Mockridge leugnet Vorwurf der versuchten Vergewaltigung

Auch zu den Vergewaltigungsvorwürfen von seiner Ex-Freundin, der Journalistin Ines Anioli, äußert er sich erstmals in einem Video und leugnet sie. Die Staatsanwaltschaft habe nach einer Anzeige gegen ihn ermittelt, doch der Verdacht habe sich nicht erhärtet und das Verfahren sei eingestellt.

Ines Anioli reagiert wenig überrascht auf das Video von Mockridge: "Dieses Statement. Ich bin überrascht und gleichzeitig auch nicht. Ich bin ungläubig und fassungslos, aber was ich bestimmt nicht mehr bin, ist still."

Weitere Infos im Video!