Trotz Quoten-Sinkflug: Til Schweiger ist "happy" über seinen neuesten 'Tatort'
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Trotz Quoten-Sinkflug: Til Schweiger ist "happy" über seinen neuesten 'Tatort'

Der neue Tatort mit Til Schweiger bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Nun stellen sich nicht nur Fans die Frage, ob der Schauspieler noch eine Zukunft als Tatort-Ermittler hat.

Letzten Sonntag ist es endlich wieder soweit: Til Schweiger ist als Ermittler Tschiller wieder zurück auf den deutschen Bildschirmen. Doch wie so oft polarisiert der Schauspieler, der einer der erfolgreichsten deutschen Filmschaffenden ist, auch im neuen Jahr. Denn obwohl die neue Tatort-Folge den Quotensieg des Abends einfährt, ist die Zukunft für einen weiteren Tschiller-Tatort unklar.

Verhaltener Quotensieg

Til Schweiger gewinnt letzten Sonntag die Quotenschlacht ganz klar für sich. 7,56 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgen seinen neusten Tschiller-Tatort in Hamburg. Es ist sein erster Fall nach anderthalb Jahren Pause. Doch trotz der hohen Quoten scheint der Erfolg den Schauspieler zu verlassen.

Als 2013 der erste Tatort mit Schweiger über den Bildschirm flimmert, schalten noch 12,74 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein. Seitdem sind die Quoten im freien Fall. Da müssen der Verlust von über fünf Millionen den Schauspieler, der erst vor kurzem gegen seine Tatort-Kollegen stänkert, schon schmerzen.

Schweiger ist trotzdem "happy"

Und auch die Kritiker gehen mit dem Tschiller-Tatort hart ins Gericht. So schreibt der Merkur: "Til Schweiger als Tschiller im Tatort: Sein Gerenne nervt mehr, als es Spannung erzeugt." Doch der produzierende Sender NDR und Schweiger zeigen sich trotz allem zufrieden.

Im Interview mit der Bild sagt der 54-Jährige: "„So viel Lob von Kollegen habe ich überhaupt noch nie bekommen. Insofern sind wir happy. Ich hätte uns wahrscheinlich ein paar mehr Zuschauer gewünscht. Aber unterm Strich sind wir zufrieden. Sobald wir ein neues Buch haben, machen wir den nächsten Tatort." 

Erstmal dreht er zwei Filme

Ähnliches ist von NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber zu hören. Obwohl es in der Vergangenheit zu Meinungsverschiedenheiten kommt, steht Schreiber hinter Schweiger: "Wenn wir ein gutes Buch finden, machen wir weiter." Doch erstmal will Schweiger dieses Jahr zwei Filme drehen. Danach entscheidet sich dann endgültig, ob Ermittler Nick Tschiller eine Zukunft als Hamburger Ermittler hat.

Von Martin Gerst
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