Streit um Erbe von Jens: Danni Büchner will das Handtuch werfen und "Faneteria" schließen
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Streit um Erbe von Jens: Danni Büchner will das Handtuch werfen und "Faneteria" schließen

Danni Büchner ist wegen Corona mit den Nerven am Ende. Nun hat die Mallorca-Auswanderin eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Sie möchte das Kult-Lokal "Faneteria" schließen! Doch ihre Geschäftspartner stellen sich quer.

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm häufen sich - wie angekündigt - die Corona-Fälle auf der ganzen Welt. Auch das Touristen-Mekka Mallorca, das zwischenzeitlich sogar für Sommerurlauber geöffnet war, muss seine Tore in Anbetracht der aktuellen Entwicklung wieder schließen. Gastronomen auf der Insel ächzen unter den fatalen wirtschaftlichen Konsequenzen eines drohenden zweiten Lockdowns.

"Faneteria" soll geschlossen werden

Unter ihnen befindet sich auch Danni Büchner. Die Promi-Auswanderin muss wieder einmal um den Verbleib ihrer geliebten "Faneteria" bangen. Die Zukunft der Anlaufstelle für deutsche Malle-Touristen steht in den Sternen. Doch mittlerweile hat Besitzerin Danni eine Entscheidung getroffen. Am liebsten würde sie das Kult-Lokal vorübergehend schließen:

Ich war total geschockt. Für uns ist es die Konsequenz, dass wir überlegen, die "Faneteria" früher zu schließen. Wenn keiner zum Bäcker geht, verkaufst du kein Brot. Wenn keine deutschen Touristen da sind, brauche ich die "Faneteria" nicht öffnen.

Die fünffache Mutter leidet in der Corona-Krise unter einer anstrengenden Doppel-Belastung. "Ich kann es mir nicht leisten, krank zu werden." Auf der einen Seite sorgt sie sich angesichts des umgehenden Virus' um ihre Kinder, auf der anderen Seite muss sie sich um das beliebte Restaurant kümmern.

Die Devise "Wir kämpfen um das Lokal, komme, was wolle", scheint immer schwerer umzusetzen. "Wenn ich alleine wäre, hätte ich geschlossen. Ich würde gern den Kopf in den Sand stecken, Schluss aus, das war's", so die 42-Jährige. Das Problem: Sie ist nicht alleine.

Streit unter Geschäftspartnern

Danni ist nur Co-Besitzerin der "Faneteria". An ihrer Seite sind ihre Geschäftspartner Marco und Tamara Gülpen, die bei organisatorischen Fragen ein Wörtchen mitzureden haben. Vor allem Marco stellt sich angesichts einer drohenden Schließung quer. Er möchte die "Faneteria" so lange wie möglich geöffnet lassen, um so den wirtschaftlichen Schaden abzudämpfen.

Ein Streit entfacht zwischen den Besitzern, bei dem sich letzten Endes die Gülpens durchsetzen können. Die "Faneteria" bleibt also bis auf Weiteres für Gäste geöffnet. Arme Danni!

Von Martin Gerst
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