Schauspieler Elyas M'Barek zweifelt an seinem Beruf als Schauspieler
© Franziska Krug@Getty Images
Schauspieler Elyas M'Barek zweifelt an seinem Beruf als Schauspieler

Schauspieler Elyas M'Barek zweifelt an seinem Beruf als Schauspieler

Schauspieler Elyas M'Barek ist seit Kurzem in dem Film Nightlife wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. In einem Interview redet er jetzt darüber, wie sehr die Rolle ihm ähnelt und weshalb er manchmal an seinem Beruf zweifelt.

Egal ob Fack ju Göthe oder Türkisch für Anfänger: Filme, in denen Elyas M'Barek mitspielt, scheinen eine Art Erfolgsgarantie aufzuweisen. T-online gegenüber verrät der Schauspieler aber jetzt, dass auch klingelnde Kinokassen ihn nicht davon abbringen, an dem Weg, den er eingeschlagen hat, zu zweifeln.

"Ist das alles wichtig, was ich mache?"

Der Schauspieler spricht über seine Rolle des Barmanns Milo, der das Nachtleben zwar genießt, aber gleichzeitig auch weiß, dass er in seinem Alter abends eigentlich eher im Bett liegen sollte, statt Cocktails für das Partyvolk zuzubereiten. Diese Zerrissenheit kennt auch Elyas M'Barek, wenn es um das Berufsleben geht:

Jeder wird das kennen: Man kommt irgendwann an einen Punkt im Leben, an dem man alles reflektiert und hinterfragt. Auch ich frage mich das: Ist das alles wichtig, was ich mache? Müsste da nicht noch mehr sein im Leben? Bin ich wirklich den richtigen Weg gegangen? Diese Zweifel halte ich für ganz normal.

Die Zweifel hätten sogar ihr Gutes, denn sie würden dafür sorgen, dass er sich weiterentwickelt, was insbesondere bei Künstlern von hoher Wichtigkeit sei.

Familie nicht ausgeschlossen

Ähnlich wie Milo kann sich auch der Österreicher vorstellen, einmal eine Familie zu gründen:

Die meisten Menschen wünschen sich früher oder später Kinder oder wollen Verantwortung übernehmen. Darum geht es doch im Leben! Ich kann den Gedanken total nachvollziehen, dass man Kinder haben und eine Familie gründen will.
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A post shared by Elyas M'Barek (@elyjahwoop) on

Er gibt zwar auch zu, gerne zu feiern, aber das schließt ja nicht gleich ein Familienleben aus. Vielleicht nur ganz am Anfang: Da verhalten sich Neugeborene ja gerne mal wie feierlustige Teenager, die schlafen, wann sie wollen, nur nicht nachts.

Von Simone Haug
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